Erik Büchele und Noah Jung (r.) vom Team delta-bike.de erklimmen den Skihang im Wintersportort Oberhof. FOTO: BF
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Erik Büchele und Noah Jung (r.) vom Team delta-bike.de erklimmen den Skihang im Wintersportort Oberhof. FOTO: BF

Büchele stark

  • Ronny Herteux
    vonRonny Herteux
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(htr). Oberhof steht für Wintersport, und in erster Linie für Biathlon. Allerdings eignet sich die Umgebung auch vortrefflich für Mountainbike-Rennen, und so lockte der Rennsteigride-Marathon viele Radsportler am Wochenende nach Thüringen.

Mit dabei auch heimische Fahrer, so wie Noah Jung vom Team delta-bike. Der Bundesliga-Fahrer startete auf der stolze 1550 Höhenmeter zählenden 63-km-Runde. Der Rennbeginn erfolgte wie in Corona-Zeiten üblich in Blöcken, jeweils 25 Fahrer nahmen im Abstand von drei Minuten die Strecke in Angriff. Überdies wurde die Streckenführung geändert, die Marathonis hatten die Halbmarathon-Strecke nun zweimal zu bewältigen.

Im dritten Block kamen Jung und Erik Büchele in den Genuss, als Teamkollegen (delta-bike.de) zusammen zu starten. Beide wurden sofort auf einem Skihang gefordert, und "auf der Kuppe konnte ich mich alleine absetzen und versuchte, auf der schnellen Strecke mein eigenes Tempo zu finden", wie Jung informierte. Schon nach der ersten Runde war sich der 19-jährige Wiesecker bewusst, dass er das Tempo forcieren musste, denn zwei Fahrer aus der ersten Gruppe waren etwa eine Minute schneller unterwegs.

"Auf dem höchsten Punkt etwa 15 Kilometer vor dem Ziel wurde ich darüber informiert, dass ein Podiumsplatz möglich war." Dann allerdings der herbe Rückschlag: Ein defektes Hinterrad beendete die Aufholjagd. "Nach zwei Versuchen, den Platten zu beheben, ging es dann endlich 17 Minuten später wieder weiter." Nach 2:40,48 Stunden war Jung als 18. des Gesamtklassements im Ziel, in seiner Altersklasse U23 wurde der Delta-Biker immerhin noch auf Rang sechs geführt. Zumindest weiß Jung nun, "dass die Form stimmt" für die anstehenden Saisonhöhepunkte.

Besser lief es für Büchele vom Team delta-bike.de, mit einer Zielzeit von 2:36,45 Stunden wurde er in den Top 10 geführt und verpasste als Vierter nur ganz knapp das Podium in seiner Altersklasse. Der Biebertaler zeigte sich zufrieden: "Mein erstes Rennen in 2020 lief sehr gut. Ich konnte schnell mein Renntempo finden und dies bis ins Ziel halten. Mit meiner Zeit und meinem ersten Rennen bin ich zufrieden."

Weitere heimische Fahrer nahmen den Marathon unter die Räder. Dabei kam Achim Mandler (AMC Rodheim-Bieber) nach 3:28,24 Stunden als 90. des Gesamtklassements ins Ziel, Peter Büchele (AMC Rodheim-Bieber) überquerte in Oberhof die Ziellinie nach 3:30,44 Stunden als 95. Steffen Failing (AMC Rodheim-Bieber) nach 3:31,09 Stunden als 96. vervollständigte das Ergebnis.

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