"In Bringschuld"

  • vonred Redaktion
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(op). Nach dem desaströsen Punktspielauftakt ins neue Jahr mit dem 0:3 beim VfR Aalen hat der neue Trainer der Offenbacher Kickers, Angelo Barletta, in der Trainingswoche seine Ansprache an die Profis des Fußball-Regionallgisten deutlich verändert. Vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Aufsteiger Bahlinger SC sprach Barletta bei der Aufarbeitung Klartext.

"Wenn wir so spielen wie in Aalen, sind wir nicht konkurrenzfähig, dann holen wir keinen Punkt mehr", warnt der 43-Jährige und fordert in den kommenden Wochen die Grundtugenden des Fußballs ein. "Wir sind in einer prekären Situation", sagt er bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den möglichen ersten Abstiegsrang 14: Als Grundlagen für den Turnaround bezeichnet der Kickers-Trainer "gemeinsames Arbeiten, Verteidigen und Reinkämpfen ins Spiel. Wir haben in Aalen naiv gespielt, aber auch pomadig, überheblich und arrogant. Wir sind in der Bringschuld, ich erwarte, dass jeder für zwei rennt."

Dass Barletta noch nicht über gravierende oder gar drastische Veränderungen im Kader denkt, hat auch mit der personellen Situation zu tun. Viele Möglichkeiten, sein Team zu verändern, hat er gerade in der Defensive nicht. Als Ausrede lässt Barletta das nicht gelten, Klagen sind von ihm nicht zu hören. "Solange ich 14 Feldspieler im Kader habe, ist alles gut", sagt er: "Wichtiger ist mir, dass jeder weiß, um was es geht."

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