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Samuel Miro Breithaupt (TSG Alten-Buseck) gelingt in Ulm eine Steigerung seiner 100-m-Bestzeit und der Finaleinzug. (ras)

Breithaupt konstant gut

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(ras). Bestens vorbereitet zeigte sich Samuel Miro Breithaupt bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm. Der U20- Sprinter von der TSG Alten-Buseck pulverisierte seine 100-m-Bestzeit und stieß an der Donau bis ins Finale vor. Wie generell auch die anderen Gießener Laufteilnehmer, erwischte Breithaupt bei seinem Zeitlauf über 200 m schlechte Windbedingungen und wurde Elfter. Recht ordentlich lief es für Julius Franzen von der TSG Gießen-Wieseck im Dreisprung der U18, der gleich zweimal seine Bestleistung einstellte und auf Platz sechs sprang. Um nur wenige Hundertstel-Sekunden verpasste mit Chiara James eine weitere Wieseckerin das Hürdenfinale der Altersklasse U20.

Breithaupt ging am vergangenen Freitag die 100-m-Läufe in Ulm mit der im Juni erzielten Saisonbestzeit von 10,95 s an. Trotz der schwierigen Bedingungen (1,2 m/s Gegenwind) steigerte sich der gerade mal knapp 18-Jährige als Laufzweiter im Vorlauf auf eine neue Bestzeit von 10,79 s und zog so sicher in die zweite Runde ein. Dort verbesserte sich der Ostschüler auf nun 10,76 s und erreichte als Achter das Finale, das er, auf Bahn zwei laufend, mit konstant guten 10,78 s auch als Achter abschloss. Der Sieg über die Gerade ging an Lucas Ansah-Peprah (Hamburg/10,51), der zuletzt erst bei der EM in Schweden gemeinsam mit dem verletzten Gießener Elias Goer in der 4x-100-m-Staffel zu Gold gelaufen war.

Am Samstag über die 200 m blieb Breithaupt in seinem Zeitlauf mit 22,04 s nur knapp über seiner Bestleistung von 21,98 s und verpasste so um fünf Hundertstel-Sekunden den von Isola Moritz (TSG Niefern/21,13) gewonnenen Endlauf.

Maximilian Fett hatte bei den hessischen Titelkämpfen mit 11,19 s in Gelnhausen die 100-m-Qualifikation für Ulm erreicht, litt in seinem Vorlauf zudem unter der Windlotterie und verbesserte sich mit 11,33 s immerhin gegenüber der Setzliste auf den 52. Rang bei 59 Teilnehmern.

Auch bei den 100-m-Staffeln am Sonntag zeigte sich die TSG Alten-Buseck im Donaustadion. Mit einer Zeit von 43,44 s angereist, konnten sich Tom Bobzien, Moritz Zeller, Breithaupt und Fett um eine Zehntel-Sekunde auf 43,34 s verbessern. Das bedeutete Platz zehn der 19 angetretenen Staffeln, bei denen die LG Stadtwerke München mit 40,50 s siegte.

Über die 100 m Hürden der weiblichen U20 trat Chiara James an. Die Hürdensprinterin der TSG Wieseck erreichte mit 14,76 s als Dritte ihres Vorlaufes die zweite Runde, wurde als Fünfte ihres Halbfinales mit 14,77 s Neunte und verpasste so um drei Hundertstel-Sekunden die Finalteilnahme der acht Besten. Den Endlauf gewann Anna Jablonski (Glücksburg) mit 13,80 s.

Um einen satten halben Meter hatte sich Julius Franzen Ende Juni mit 13,84 m in St. Wendel gegenüber der Vorsaison gesteigert. In Ulm erreichte der Dreispringer der TSG Wieseck aus der U18 gleich zweimal die gleiche Weite und landete, bei auch sonst konstant guten Sprüngen, auf dem sechsten Platz. Der Titel ging mit 14,57 m an Pascal Lehmann vom VFL Rathenow.

Auf die DM-Teilnahme verzichten musste Sophia Volkmer vom TV Wetzlar. Die 17-jährige Dutenhofenerin gewann am Mittwoch Gold beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Baku mit bärenstarken 2:05,62 s in einem taktisch guten Lauf. Sie war auf den gemeinschaftlichen Rückflug aus Aserbaidschan angewiesen und verpasste so die 800 m in Ulm.

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