Boßerhoff starke Siebte

(hn) Zehn Bestzeiten und Platz sieben für die Gießenerin Svea Boßerhoff über 1500 m Freistil. So lautete die Bilanz des TV Wetzlar bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften, die am Wochenende in der Wuppertaler "Schwimmoper" ausgetragen wurden.

179 Vereine mit 788 Sportlern hatten Ihre Meldungen zu den nationalen Titelkämpfen abgegeben – mit dabei auch das Glamourpaar der deutschen Schwimmszene, Britta Steffen und Paul Biedermann.

"Wir haben im Vorfeld mit einem Finalplatz unter den besten acht spekuliert, da alle Strecken nur offen gewertet werden und es keine Jahrgangswertung gibt" erläutert TVW-Abteilungsleiter Reinhard Felten. Im Endlauf der schnellsten acht ging Svea Boßerhoff (Jg. 93) über 1500 m Freistil an den Start. Sie schwamm auf der Außenbahn ein gutes Rennen. Nach 200 m lag sie sogar in Führung, die Favoritinnen zogen dann aber das Tempo an und Boßerhof musste abreißen lassen. Mit Vereinsrekord von 17:14,76 Minuten wurde sie Siebte. Dass dieses Rennen aber Kraft gekostet haben, zeigten die weiteren Leistungen der Jurastudentin der Justus-Liebig-Universität. 800 m Freistil in 9:10,76 (22.) und 4:30,60 (33.) über 400 m Freistil waren deutlich langsamer als die Durchgangszeiten im Rennen über 1500 m Freistil. "Aber das ist nicht schlimm, das Ziel war Topacht", war die 19-Jährige zufrieden. Weitere Starterin des TV Wetzlar über die "lange Strecke" war die Launsbacherin Jacqueline Hoffmann (Jg.

94). Sie hatte sich erstmals für die nationalen Titelkämpfe der offenen Klasse qualifiziert und wurde in 18:56,00 erstmals unter 19 Minuten gestoppt, was in der Endabrechnung Platz 56 in Deutschland bedeutete.

Trotz reduziertem Trainingsumfang wegen den Abiturvorbereitungen ging die Wieseckerin Elena Peppler (Jg. 94) in Wuppertal über 100 m und 200 m Brust an den Start. Die 100-m-Strecke in 1:15,25 und auf der doppelten Distanz 2:46,62 waren ordentliche Leistungen und brachten die Plätze 56 und 63. "Ich habe nach den Meisterschaften im Sommer eine längere Pause gemacht und mich auf die Schule konzentriert und das Training etwas zurückgestellt, dafür waren meine Zeiten richtig gut und ich hab mein Ziel, nicht Letzte zu werden, erreicht," freute sich die LLG-Schülerin. Zum wiederholten Male hatte sich das Frauenquartett des TV Wetzlar für die Staffel über 4x 50 m Freistil qualifiziert. In der Besetzung Sarah Berneaud (Jg. 96), Svea Boßerhoff, Isabel Blanco-Gonzalez (Jg. 98) und Roswitha Goy (Jg. 94) steigerten sich die vier gegenüber den Landesmeisterschaften um fast vier Sekunden auf gute 1:51,78 und belegten damit den 26. Platz. Die Staffel hat sich mit dieser Zeit und der Platzierung erneut für die Meisterschaften im nächsten Jahr, ebenfalls in Wuppertal, qualifiziert.

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