Jochen Wollmert, mehrfacher Paralympicssieger der TSF Heuchelheim, geht am Samstag in der Schwimmbadstraße als Favorit ins Rennen. FOTO: BINGH TRUONG/DBS
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Jochen Wollmert, mehrfacher Paralympicssieger der TSF Heuchelheim, geht am Samstag in der Schwimmbadstraße als Favorit ins Rennen. FOTO: BINGH TRUONG/DBS

Blick Richtung Tokio

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(bf). Vier Jahre nach den deutschen Meisterschaften richten die TSF Heuchelheim die hessischen Tischtennis-Meisterschaften im Behindertensport aus. Am Samstag werden in der Sporthalle an der Schwimmbadstraße in Heuchelheim die Wettkämpfe ausgetragen. Die Doppelkonkurrenz beginnt um 10.30 Uhr, die Einzel starten um 11.30 Uhr. Rhein-Main-TV überträgt das Event im Fernsehen.

Heuchelheim, einer von zwei paralympischen Trainingsstützpunkten für Tischtennis in Deutschland, wird damit Turnierort für das hessische Vorbereitungsturnier auf die Paralympics im Sommer. Es kann also durchaus sein, dass der eine oder andere hessische Akteur für Tokio nominiert wird.

Die Turn- und Sportfreunde rechnen mit einer Rekordbeteiligung von über 55 Teilnehmern. Es werden Sportler mit unterschiedlichen Behinderungsgraden - von Rolli-Fahrern bis hin zu Menschen mit geistiger Behinderung - ihr Können unter Beweis stellen. In der Wettkampfklasse 1 bis 5 werden Sportler im Rollstuhl antreten. Darunter sind mit Andreas Bernhardt, Frieda Dietz und Julian Ohly auch die Lokalmatadoren von Heuchelheim, die in der jungen Regionalliga-Mannschaft - im Rahmen der Verbandsrunde des DRS - aufschlagen.

In der Klasse 6 bis 10 und AB der sogenannten Steher mit unterschiedlicher körperlicher Beeinträchtigung werden Spieler aus ganz Hessen erwartet. Unter ihnen ist der mehrfache Paralympicssieger Jochen Wollmert, der 2018 zu den TSF wechselte und seine achte Paralympicsteilnahme anpeilt.

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