Bittere Heimniederlage

  • vonRichard Albrecht
    schließen

(ria). Während Tischtennis-Hessenliga-Spitzenreiter NSC Watzenborn-Steinberg "business as usual" verkünden durfte und in Niestetal Saisonsieg Nummer 13 feierte, kassierte der TV Großen-Linden gegen Horas Fulda eine Heimniederlage.

TV Großen-Linden - FV Horas Fulda 7:9:Den Lindenern fehlte mit Carsten Jung der Punktegarant im mittleren Paarkreuz. Andrius Preidzius/Uwe Schreiber und Philipp Horvath/Simon Frodl-Dietschmann sorgten für die Führung nach den Doppeln, der erste Einzeldurchgang verlief in jedem Paarkreuz ausgeglichen. Den Dreisatzerfolgen von Preidzius und Horvath, standen Niederlagen von Roland Fritsch und Schreiber entgegen. Nach dem 3:2 von Frodl-Dietschmann vergab Thomas Krämer im Entscheidungssatz einen Matchball. Preidzius glänzte bei seinem Dreisatzsieg im Spitzeneinzel, dann sorgte Schreiber letztmalig für die Führung der Gastgeber. Fulda drehte die Partie noch durch Siege im dritten Paarkreuz und im Entscheidungsdoppel. "Wir haben uns ohne Carsten Jung gut geschlagen, Andrius Preidzius bot wieder eine Topleistung, aber es ist blöd gelaufen", ärgerte sich Uwe Schreiber über die verpasste Chancen gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten.

SC Niestetal - NSC Watzenborn-Steinberg 1:9:"Das ist eine junge motivierte Truppe, und da bei uns neben Florian Müller und Torsten Kirchherr auch der erste Ersatzmann fehlte, hatten wir ein engeres Spiel erwartet", umschrieb Jan Hartmann die Ausgangslage. Entsprechend wurden die Doppel umgestellt - und es passte alles. Jan Hartmann/Jakob Armbrüster knackten das Doppel Nummer eins der Gastgeber in fünf Sätzen, Fabian Moritz/Dennis Grötzsch ließen ihren Kontrahenten keine Chance, Stefan Harnisch/Thomas Domicke triumphierten in vier Sätzen. Harnisch bezwang dann die Nummer eins Niestetals 3:1, Moritz und Armbrüster bauten mit Dreisatzerfolgen die Führung aus. Nach dem Viersatzsieg von Hartmann gelang den Gastgebern der Ehrenpunkt, Grötzsch gewann in drei knappen Sätzen, Moritz blieb auch im Spitzeneinzel ohne Satzverlust. Die Pohlheimer haben jetzt wieder eine längere Pause vor dem Derby am 8. März.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare