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Seit Montag dürfen Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre wieder am Vereinstraining teilnehmen. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. SYMBOLFOTO: IMAGO

»Bitte keine Kaffeekränzchen«

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(jcm). Seit Montag dürfen Vereine in Deutschland wieder ein Sportangebot für Kinder in Gruppen unter freiem Himmel anbieten. Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat dazu am Sonntagabend in einer zweistündigen Online-Informationsveranstaltung Details vorgetragen.

Voraussetzung zur Wiederaufnahme des Trainings für Kinder bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist eine Inzidenz von unter 100 im Land Hessen (aktuell bei 68,7). Das heißt: Es gilt der Durchschnittswert des Bundeslandes.

Der Verband mahnt, das Training behutsam hochzufahren und empfiehlt dringend, die Kabinen geschlossen zu halten, für Klubheime gilt das ohnehin verbindlich. Auch möchte der HFV verhindern, dass es zu Gruppenansammlungen vor den Sportanlagen kommt. »Bitte dort keine Kaffeekränzchen der Eltern«, sagt Verbandsmann Frank Illing, dessen Vortrag mehr als 550 Vereinsvertreter online zuhörten. Eltern dürften ihre Kinder auf die Anlagen begleiten, er empfehle aber, besser gänzlich darauf zu verzichten oder alternativ Masken zu tragen. Zudem sei ein Mindestabstand von drei (!) Metern einzuhalten.

Die Trainingsteilnehmer und Begleiter müssten zur möglichen Nachverfolgung dokumentiert werden. Die Kinder sollten am besten umgezogen zum Training kommen und direkt danach die Anlage wieder verlassen. Höchstens zwei Trainer dürfen ein Kindertraining leiten, aber nicht am Trainingsspiel teilnehmen. Die Anzahl der Kinder ist nicht beschränkt, Gastkinder zudem erlaubt. Auch für die Kinder wird bei Ankunft- und Abfahrt ein Mund-Nase-Schutz empfohlen, der zum Training am Spielfeldrand abgelegt werden kann. Testspiele sind zwar erlaubt, der Verband rät aber noch dringend davon ab.

Ein gewichtiges Problem haben die U15-Teams. Denn alle Spielerinnen und Spieler, die noch nicht 15 sind, dürfen trainieren, diejenigen, die schon ihren 15. Geburtstag erlebt haben, sind laut Landesverordnung ausgeschlossen.

Verbandsvertreter Frank Illing fordert die hessischen Vereine auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die Hygienemaßnahmen sehr ernst zu nehmen und grobe Verstöße zu melden. »Sonst ist der Fußball schnell wieder zu«, fügt er an. Bei einer Inzidenz von über 100 in Hessen müssten die Öffnungen wieder zurückgenommen werden.

Nicht vor dem möglichen nächsten Öffnungsschritt am 22. März dürfen dann eventuell auch Jugendliche ab 15 und Erwachsene wieder trainieren. Derzeit ist das für diese Altersklassen nur in Zweiergruppen mit einem Trainer erlaubt. Der HFV fordert die Klubs dazu auf, nicht mehr als vier stabile Zweiergruppen auf einem Platz zu verteilen und so die Abstände einzuhalten.

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