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Bester Sturm fordert beste Abwehr

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(fro) Das Spiel zwischen Tabellenführer VfB 1900 Gießen und der auf Rang fünf liegenden Elf von Eintracht Lollar am Samstag (15.30 Uhr) stellt die übrigen Begegnungen in der Fußball-Gruppenliga am Wochenende etwas in den Schatten.

(fro) Das Spiel zwischen Tabellenführer VfB 1900 Gießen und der auf Rang fünf liegenden Elf von Eintracht Lollar am Samstag (15.30 Uhr) stellt die übrigen Begegnungen in der Fußball-Gruppenliga am Wochenende etwas in den Schatten. Die Elf von VfB 1900-Trainer Stefan Hassler konnte sich am vergangenen Wochenende durch den 2:0-Erfolg beim FC Turabdin/Babylon etwas von der Konkurrenz absetzen und geht mit breiter Brust in diese Partie. Die Gießener verfügen über die beste Liga-Abwehr und haben mit Claudius Weber (20 Tore) und Sebastian Bubbel (19 Tore) zwei Top-Torjäger in ihren Reihen. Aber auch Eintracht Lollar dürfte vor Selbstvertrauen strotzen. Mit dem 10:3-Kantersieg gegen den VfL Neustadt feierte die Elf von Trainer Peter Sichmann in der Vorwoche den sechsten Sieg in Folge und wurde ihrem Ruf als torgefährlichste Mannschaft der Liga gerecht. Im Sturm bauen die Lollarer auf Özcan Siner (14 Tore) und Rene Maus (12 Tore), die ihre Treffsicherheit zuletzt mit jeweils vier Treffern eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatten. Das Hinrundenspiel konnte der VfB 1900 Gießen mit 2:1 für sich entscheiden, so dass die Elf von Peter Sichmann die Revanche anstrebt.

»Die Stimmung nach dem Sieg in Holzheim ist sehr gut, und das Team ist heiß auf das nächste Derby. Eintracht Lollar hat sich gefangen und eine tolle Serie hingelegt. Auch das Torverhältnis sagt einiges über die Qualität der Mannschaft aus. Dieses Spiel wird daher kein Spaziergang für uns«, erklärt Stefan Hassler. »Lollar verfügt mit Rene Maus und Özcan Siner über zwei zu beachtende Stürmer. Dennoch werden wir unsere Taktik nicht nach dem Gegner ausrichten, sondern wollen unser Spiel machen«, sagt der 39-Jährige. »Der Ausfall von Nebil Celik, der sich am vergangenen Wochenende einen Haarriss zugezogen hat, tut uns allerdings weh, denn der war zurzeit richtig gut drauf«, ergänzt Hassler.

»Wir freuen uns riesig auf das Spiel beim VfB 1900, dürfen aber nicht den Fehler machen und zu übermotiviert agieren«, meint Lollars Trainer Peter Sichmann. »Vor dem Spiel gegen Neustadt war ich sehr nervös, da ich nicht wusste, wo wir stehen. Nun bin ich re-laxt und sehe der Partie gelassen entgegen. Wir wollen punkten, aber selbst bei einer Niederlage wird bei uns die Welt nicht untergehen«, schiebt Sichmann dem VfB 1900 Gießen die Favoritenrolle zu.

»Ich erwarte keine auf Taktik geprägte Partie, sondern dass beide Mannschaften ihre Stärken offensiv in die Waagschale werfen werden. Wir fahren mit großem Selbstvertrauen und breiter Brust nach Gießen, denn die Tore gegen Neustadt waren eine Bestätigung der konstant guten Arbeit in der Vorbereitung«, berichtet der 61-Jährige.

VfB 1900 Gießen, Aufgebot: Sontowski, Blazevic; Aljija, Bock, Boehnke (?), Bubbel, Chabou, Frodermann, Glienke, Imakor, Krasniq, Spottka, Stehle, Weber, Zahrt, Zimmermann.

Eintracht Lollar, Aufgebot: Kelesoglu; Apostolou, Bender, Bingöl, Kilinc, Kocas, Kuhl, Lotz, Lyncker, Maus, Milos, Özen, Riegel, Siner, Wilhelm.

Bemerkungen: Beim VfB 1900 fehlen Celik, Koch, Vollmer und Walden (alle verletzt), der Eintracht stehen Birk (krank), Lotz (Schule) und Saeidi (verletzt) nicht zur Verfügung.

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