Bessere Trainingseinheit

(jsg). Auch ohne einige Leistungsträger hatten die U19-Bundesliga-Basketballer der BBA Gießen 46ers keine Probleme, bei den Nürnberger Falcons zu bestehen. Beim Stand von 62:27 zur Halbzeit waren die Gäste bereits der sichere Sieger in dieser NBBL-Partie und konnten in der Folge munter durchwechseln. Am Ende holten sie beim 109:62 den fünften Saisonsieg.

Topscorer Sebastian Brach wurde nach der Reise mit dem ProB-Team der 46ers nach München geschont, und auch die angeschlagenen oder verletzten Robin Njie, Till Wagner und Paul Carl traten den Weg in die Frankenmetropole nicht mit an. So rückte Henrik Kalusche in die 46ers-Startformation, die sich zuerst noch nicht richtig absetzen konnte. Bei Nürnberg hielt vor allem Emmanuel Ngan dagegen. Der Innenspieler des älteren Jahrgangs erzielte 20 Punkte und holte sieben Rebounds. Bei den Abprallern ließen die Mittelhessen zwar 16 Offensivrebounds der Nürnberger zu, sammelten selbst aber auch neun Stück, bei deutlich weniger Fehlwürfen.

Kurz vor dem Ende des ersten Viertels stand es noch 15:23, doch dann sahen die Zuschauer lange Zeit keine Punkte für den ProA-Nachwuchs. 19 Zähler in Serie erzielten die Schützlinge von Ivica Piljanovic, die die 27:15-Führung nach dem ersten Viertel so bis zum 42:15 ausbauten. Dabei nahmen die Gäste im gesamten Spiel nur elf Dreier und trafen davon vier. Dass Nürnberg ohne Sieg bereits als Absteiger feststeht, zeigte sich auch daran, dass die Franken ihrerseits fünf Dreier trafen, dafür aber 37 Versuche brauchten.

Immer wieder kamen die 46ers dagegen zum Korb und trafen dort hochprozentig oder wurden gefoult. 42 Freiwürfe bekamen sie zugesprochen und ließen dort sogar noch 13 weitere Punkte liegen. Bis zur Halbzeit waren schon 62 Punkte auf dem Gießener Konto, während die Falken es gerade auf 27 geschafft hatten. Piljanovic konnte so allen Akteuren viel Spielzeit geben, keiner stand weniger als 14 Minuten auf dem Parkett. Am Ende bedeutet der 109:62-Erfolg auch rechnerisch den Klassenerhalt in der A-Division, da Bayreuth dem FC Bayern unterlag und Gießen damit nicht mehr überholen kann. Piljanovic kann sein Team in den letzten drei Hauptrundenspielen nun auf die Playoffs vorbereiten.

Gießen: Lagerman (31 Punkte, 12 Rebounds), T. Schneider (23), Maruschka (12), Bergmann (11), Bötz (8), Baumgarten (7), Jakob (7), Yaneck (4), Kalusche (4), P. Schneider (2).

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