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Bereit für ein besonderes Spiel: Vier Jahre spielte Dominik Völk für den TSV Eintracht Stadtallendorf, heute gastiert er mit seinem FSV Fernwald bei seinem Ex-Klub.

Ein besonderes Spiel für Völk

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(fro). In der Fußball-Hessenliga stehen heute für die beiden heimischen Vereine zwei namhafte Gegner auf dem Programm, die zum Kreis der Anwärter auf den Meistertitel zu rechnen sind. Während der SC Waldgirmes den früheren Zweitligisten KSV Hessen Kassel zu Gast hat, wird der FSV Fernwald bei Regionalliga-Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf vorstellig. Die SG Barockstadt Fulda/Lehnerz genießt gegen den VfB Ginsheim Heimrecht, während der TuS Dietkirchen bei Türk Gücü Friedberg vorstellig wird.

Defensiver agieren

TSV Eintracht Stadtallendorf - FSV Fernwald (heute, 14 Uhr):Die Bilanz des FSV nach dem Aufstieg in die Hessenliga ist alles andere als rosig. Neben den vermeidbaren Niederlagen in Neuhof (1:2) und gegen Hadamar (5:6) mühte sich die Elf von Trainer Karl-Heinz Stete in der ersten Runde des Hessenpokals zu einem 4:2-Sieg nach Verlängerung beim Verbandsligisten VfB Marburg. Gegen den Regionalliga-Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf geht man als Außenseiter in die Partie. "Dieser Gegner kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die Sinne sind dafür geschärft, dass wir nicht nach vorne denken, sondern defensiv agieren müssen. Wir werden die Abwehr stärken, damit wir mehr Spieler auf dem Platz haben, die gut gegen den Ball arbeiten. Auch wenn wir die beiden bisherigen Spiele selbst weggeschenkt haben, müssen wir keine Angst haben. Mit uns rechnet gegen den TSV niemand. Nur wenn jeder einzelne Spieler an sein Limit geht, haben wir eine Chance, etwas Zählbares aus Stadtallendorf mitzunehmen", sagt Stete. Für FSV-Abwehrchef Dominik Völk ist es eine besondere Partie. Vier Jahre spielte der 29-Jährige bei der Eintracht, ehe er im Vorjahr nach Fernwald zurückkehrte.

Personelles: Louis Goncalves konnte aufgrund von Knieproblemen nur eingeschränkt trainieren. Sein Einsatz ist fraglich. Danilo Neves Oliveira hat sich in der Partie gegen Hadamar ein Band im Knöchel abgerissen und fällt aus. Antonyos Celik steht aufgrund eines Muskelabrisses voraussichtlich bis zur Winterpause nicht zur Verfügung. Beim TSV kehrt Felix Nolte nach Rotsperre zurück. Dagegen sind mit Kristian Gaudermann, Matthias Pape, Laurin Vogt und Moritz Bäumel vier TSV-Spieler gesperrt, zudem fällt Ofori (Kreuzbandriss) aus.

Kühlen Kopf bewahren

SC Waldgirmes - KSV Hessen Kassel (heute, 15 Uhr):Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ist der Start des SC Waldgirmes unter dem neuen Trainer Otmar Velte gut verlaufen. Ein glückliches Händchen des 59-Jährigen hatte zuletzt einen 1:0-Sieg beim KSV Baunatal beschert, nachdem zum Auftakt ein 1:1 gegen den Aufsteiger 1. Hanauer FC errungen wurde. Kassel schätzt der SC-Trainer als "Team mit einer hohen individuellen Klasse ein". Deren bisherige Torbilanz (7:6) spricht für eine starke Offensive, aber auch für Anfälligkeiten in der Abwehr. "Der KSV hat viele neue Spieler und auch einen neuen Trainer. Diese müssen als Mannschaft noch zusammenwachsen", vermutet Velte. "Die Verantwortlichen aus Kassel haben uns in Baunatal beobachten lassen. Ich überlege, ob ich die Taktik umstelle oder an der bewährten Marschrichtung festhalte", gibt Velte einen Einblick in seine Arbeit.

Personelles: Volkan Öztürk und Marcel Siegel stehen wieder zur Verfügung. Barbaros Koyuncu, Mert Ciraci, Leon van Moll, Felix Hörr und Jafar Azizi (alle verletzt) fehlen. Mark Geller und Rouven ter Jung haben mit dem Lauftraining begonnen. Ein Einsatz gegen den KSV ist noch nicht geplant.

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