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Keine Pause: Alba Berlin um Luke Sikma ist nur zwei Tage nach der 81:89-Heimniederlage gegen Oldenburg (r. Nathan Boothe) heute in Lyon im Euroleague-Einsatz.

Berliner bleiben gelassen

(dpa). Bei Alba Berlin wurde die 81:89-Heimniederlage am Dienstagabend gegen Oldenburg schnell akzeptiert. »Sie waren das bessere Team und sind sehr erfahren. Die wissen, wie man einen Vorsprung über die Zeit bringt. Ein Sieg für uns wäre mit Sicherheit nicht verdient gewesen«, sagte Manager Marco Baldi.

Die erste Heimpleite in der Basketball-Bundesliga in dieser Saison sorgte vor allem deshalb für keine Verstimmung, weil die Umstände nicht viel mehr zuließen. Zudem kämpfte Alba bis zum Ende. »Sie weigern sich, die Niederlage anzunehmen, das ist gut«, lobte Baldi sein Team. Aber die Berliner fanden im sechsten Spiel in zwölf Tagen nicht die nötige Energie. »Es ist halt schwer, sich immer wieder auf diese Spiele zu fokussieren. 100 Prozent wirst du in diesen Monaten nicht hinbekommen«, sagte Kapitän Niels Giffey.

Während es für Oldenburg lediglich das 24. Saisonspiel war, machte Alba schon die 50 voll. »Man weiß eigentlich nicht, wann noch Energie da ist und wann nicht. Das ist ja auch nicht bei jedem gleich«, sagte Baldi. Gegen Oldenburg fehlte sie und es gelang nicht viel. Gerade in solchen Phasen fehlen die Anhänger besonders. »Die Fans sind ein Riesenfaktor, und das würde uns viel helfen, einfach mal Heimspiele zu haben«, sagte Giffey. In der vergangenen Woche spielte Alba noch in der Euroleague zweimal in Russland - mit Zuschauern. »Und da hatten wir richtige Auswärtsspiele«, ergänzte Giffey.

Das nächste Auswärtsspiel steht für Alba schon am Donnerstag an. In der Euroleague treten die Berliner beim französischen Spitzenclub ASVEL Lyon-Villeurbanne an - ohne Zuschauer. »Es wird wieder gereist, das zehrt natürlich an der Energie, aber so geht es ja gerade vielen Euroleague-Teams«, sagte Giffey, der mit seinem Team nur noch geringe Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs hat.

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