Basketball

Berlin will sich in Euro League etablieren

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(dpa). Marco Baldi richtete den Blick nach dem Ende der Euroleague-Saison für Alba Berlin nach vorn und formulierte gleich mal den Anspruch der Hauptstadt-Basketballer für die Zukunft. »Wir wollen fester Bestandteil der Euro League werden und wir wollen besser früher als später auch ein ernsthafter Anwärter auf ein Playoff-Platz werden«, sagte der Alba-Manager nach dem 81:

58-Heimsieg gegen Roter Stern Belgrad. Während Bundesliga-Konkurrent Bayern München sich für die Playoffs qualifizierte, landete Alba auf Platz 15 - und ist raus.

Der Verein soll weiter beständig wachsen. »Ob das jetzt zwei oder vier Jahre sind. Entscheidend ist, dass es nicht einmalig ist. Und das man sich so verausgabt hat, dass man es für die nächsten zehn Jahre nicht mehr machen kann«, sagte der Manager. Dies solle mit Geduld und Augenmaß geschehen, »mit einer Basis, an der sich nicht rütteln lässt«.

Denn das sei die Stärke von Alba. Und »das hat uns in die Position gebracht, dass die Euro League sozusagen uns vorsieht, auch als fester Bestandteil beteiligt zu sein«, sagte Baldi. Alba hat für die nächsten beiden Spielzeiten eine Wildcard. Die Berliner sehen deshalb ihren Stellenwert international gestiegen. »Man ist abgezockter geworden und hat mehr Respekt von den Schiedsrichtern bekommen. Von daher sind wir nicht mehr das Team, das man sowieso schlägt«, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann.

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