Bender Baskets Grünberg weiter gehandicapt

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). Das letzte Spiel vor der Winterpause (Samstag, 17:30 Uhr) der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen findet für die Bender Baskets Grünberg bei der TG Neuss statt. Danach ist Regeneration angesagt.

Das 62:65 zu Hause im Hinspiel war eine der letzten Partien, die Grünberg mehr oder weniger vollzählig ausgetragen hat. Damals schenkte man das Match in der Schlussphase her, auch wenn Coach René Spandauw betont, dass man den Sack in den 37 Minuten davor hätte zumachen müssen.

All dies trug sich am 31. Oktober zu. Seither beutelt eine Hiobsbotschaft nach der nächsten die Zweitliga-Basketballerinnen. Schon eine Woche später unterlag man Braunschweig chancenlos mit 22:80. Verletzungsmiseren, Erkrankungen, verschobene Partien, wegen Staus abgesagte und entsprechend als Niederlagen gewertete Spiele: Sechs turbulente Wochen liegen hinter den Baskets. Die zwei Punkte aus dem Neuss-Spiel hätte man vor diesem Hintergrund gut gebrauchen können.

Das Leben aber ist kein Ponyhof. Dank dreier Siege zu Saisonbeginn ist Grünberg trotz allem noch nicht in den Tabellenkeller gerutscht. Generell geht der Blick nach vorne: »Ich bleibe dabei, auch wenn es komisch klingt: Wenn wir komplett sind, können wir jede Mannschaft der Liga schlagen.« Spandauw gibt aber zu bedenken, dass das für sehr viele Teams der Nordstaffel gilt. Insofern geht die Philosophie auch andersherum: »Daher kann man auch gegen jeden verlieren.«

Lena Dziuba und Elisa Mevius sind mittlerweile wieder ins Training eingestiegen, aber noch längst nicht bei 100 Prozent. Weiterhin fehlen werden Olivia Nash und Klara Römer. Mit diesen Handicaps wird es auch gegen Neuss schwer, die mit sieben Siegen komfortabel im Tabellenmittelfeld verortet sind.

Angeführt werden die Tigers von Lydia Baxter und Inga Krings. Baxter war im Sommer vom texanischen Huntsville College an den Rhein gewechselt.

Nach dem Auswärtsspiel ist bei Grünberg Regeneration angesagt. Vom Teamtraining wird einige Wochen pausiert, die Spielerinnen kriegen in dieser Zeit ein individuelles Programm zusammengestellt. Im neuen Jahr soll dann mit frischen Kräften angegriffen werden.

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