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Mauritz Verhoeven von der RSG Gießen und Wieseck fährt beim Sommercup gleich zweimal auf das Podest.

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Auf und ab beim Sommercup am Schiffenberg

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Selektive Kurse hatte die Freeride-Abteilung der RSG Gießen und Wieseck bei ihrem Sommercup im Angebot Mit Mauritz Verhoeven gab es auch einen heimischen Sieger.

(die). Enduro, Downhill, Tech-Talk und vieles mehr bot der Sommercup auf dem Gießener Schiffenberg. Mauritz Verhoeven von der veranstaltenden RSG Gießen und Wieseck demonstrierte seine Stärken am vergangenen Samstag, als die Freeride-Abteilung der RSG ihren alljährlichen Sommercup auf dem Schiffenberg feierte. Auf der für die Öffentlichkeit zugänglichen Vereinsstrecke bot sich die Gelegenheit, an drei Disziplinen unter wettkampfähnlichen Bedingungen teilzunehmen.

Die Organisation des Tages übernahmen die beiden Fachwarte Alexander Luh und Jake Searle sowie Streckenbauer Christian Lengwenat zusammen mit ihren Vereinskollegen. In der Freeride-Gemeinde herrschte ein entspannter Umgang, hier stand im Vordergrund das Miteinander und nicht Gegeneinander. So war es für Einzelne selbstverständlich, neugierigen Besuchern und sogar Teilnehmern ihr eigenes Bike zu überlassen. Einfach mitmachen oder in den Pausen die Streckenabschnitte selbst erfahren.

Der Auftakt des Sommercups erfolgte mit einem Enduro-Rennen, das ähnlich einem CrossCountry-Rennen durchgeführt wurde. Auf halber Höhe der Freeride-Strecken erwartete die Teilnehmer ein gemeinsamer Le-Mans-Start mit anschließender Auffahrt zum Einstieg der blauen Strecke. Sie galt es, zweimal komplett hinunterzufahren. Die dritte und somit letzte Abfahrt verlief wenige Meter weiter über einen parallel verlaufenden Trail (die Rutsche) zurück an den Start-und-Ziel-Bereich. Die Schwierigkeit des Rennens lag definitiv im Uphill, da die gesamten Höhenmeter parallel der blauen Strecke wieder hinaufzufahren waren. Die Zeit lief ununterbrochen weiter, sodass derjenige gewann, der auch bergauf fit im Sattel saß und als Erster die letzte Abfahrt hinunterrollte. Gelungen war das Mauritz Verhoeven von der RSG Gießen und Wieseck. Der erfahrene Downhill-Spezialist überzeugte nicht nur durch seine schnelle Abfahrtstechnik, sondern zeigte auch bergauf ordentlich Druck auf den Pedalen. Platz zwei sicherte sich der für das Team Last Bikes fahrende Philipp Heise aus Wieseck. Trotz eines Sturzes in der ersten Abfahrt kämpfte sich Moritz Haupt bis auf Platz drei nach vorne.

Für die Downhill-Session gab Streckenchef Christian Lengwenat eine Route über Teile der blauen und roten Strecke vor. Es erfolgte eine Befahrung zum Kennenlernen der Strecke sowie einzelne Trainingsfahrten, um im Anschluss daran drei Durchläufe auf Zeit absolvieren zu können. Die schnellste Zeit der drei Läufe wurde am Ende verglichen. Auch hier zeigte sich Mauritz Verhoeven erneut als schnellster Fahrer. Den zweiten Platz holte sich Marcel Schinke (Hibike Gravity Team) vor Philipp Heise, der sich wiederum das zweite Mal auf das Podest begeben durfte.

Zum Abschluss der rasanten Bergabfahrten bot der Wettbewerb Last-Man-Standing die Gelegenheit, seine Balance auf dem Bike unter Beweis zu stellen. Alle Teilnehmenden mussten hierbei zeitgleich mit beiden Füßen auf ihre Pedale steigen und auf der Stelle stehend das Gleichgewicht halten - bis nur noch einer steht. In dem Fall bewies Paul Feldhaus das längste Durchhaltevermögen vor Mauritz Verhoeven und Marcel Schinke.

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