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Beide HSGs streben ersten Saisonsieg an

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Conrad Melle © Nicole Merz

(lcs). Am letzten November-Wochenende kommt es in der Handball-Landesliga Mitte heute Abend ausschließlich zur Begegnung zwischen der HSG Lollar/Ruttershausen und der HSG Linden. Nachdem das Team aus Lollar am vergangenen Wochenende regenerieren durfte, gilt es für die HSG Linden, nach einem starken Spiel gegen Lumdatal (22:25) an die letzte Leistung anzuknüpfen.

Währenddessen haben die restlichen Mannschaften spielfrei.

HSG Lollar/Ruttershausen - HSG Linden (Fr., 20.00 Uhr, Sporthalle Lollar-Süd): Es ist das Duell der bisher sieglosen Mannschaften in der Landesliga Mitte. Neben diesen beiden Teams ist nur noch die HSG Hungen/Lich bisher ohne Erfolg. Während die Gastgeber nach drei Partien ein Unentschieden und zwei Niederlagen auf dem Konto haben, sind es bei den Gästen aus Linden nach vier gespielten Partien drei Niederlagen und ein Unentschieden. Co-Trainer der HSG Lollar/Rutterhausen Martin Sänger erwartet mit Linden »eine starke, junge Mannschaft, die weiß, wie man schnellen Handball spielt. Leider haben wir aufgrund von Verletzungen und einer Erkältungswelle in den vergangenen zwei Wochen nie vollzählig trainieren können, zudem haben wir uns einvernehmlich von Nils Drubig und einem unserer Torhüter, Philipp Gornert, getrennt.« Dennoch wolle Lollar/Ruttershausen »mit mannschaftlicher Geschlossenheit unseren ersten Saisonsieg vor heimischen Publikum einfahren«.

Auf der Gegenseite wird es für Conrad Melle eine besondere Partie, denn der Linden-Trainer verbrachte die letzten zwei Jahre seiner aktiven Karriere bei der HSG Lollar/Ruttershausen und trifft an seiner alten Wirkungsstätte auf viele bekannte Gesichter.

»Ich freue mich sehr auf die Rückkehr und auf das Wiedersehen mit vielen tollen Menschen. Sportlich möchten wir dort anknüpfen, wo wir gegen Lumdatal aufgehört haben. Wir möchten in der Abwehr aggressiv agieren und dort die Basis für unseren ersten Saisonsieg legen. Es wird ein sehr kampfbetontes Spiel und ich erwarte von meinen Jungs, dass sie ab der ersten Minute die Körperlichkeit annehmen, sodass wir dem Spiel hoffentlich unseren Stempel aufdrücken können.« Melle geht von einem engen Spiel aus. »Sie haben ein gutes Torhüter-Duo und auch starke Individualisten auf dem Feld. Ihre Spielweise wirkt ein wenig unkonventionell, weshalb sie schwer auszurechnen sind.« FOTO: NIC

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