Bei Kostic-Team fehlt die Konstanz

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Für die Bender Baskets Grünberg war vorab klar, dass die gastgebende Panthers Academy Osnabrück der Favorit sein würde. Die Einschätzung bestätigte sich. Mit 58:83 verloren die Gallusstädterinnen das Zweitliga-Aufeinandertreffen in Norddeutschland. Zur Pause war der Rückstand mit 33:44 noch erträglich gewesen. Obwohl für die Grünbergerinnen seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs feststeht, dass am Ende der Saison nichts passieren kann, nagen die Niederlagen an ihnen.

Es gab gute spielerische Elemente bei den Bender Baskets. »Aber um gewinnen zu können, muss man das 40 Minuten lang durchziehen. Das haben wir nicht geschafft«, führte Trainer Dejan Kostic aus. Er fand gleich mehrere Kritikpunkte. Seiner Mannschaft fehlte es an Geschwindigkeit und Präzision, die Abstimmung in der Verteidigung passte nicht immer, und die Trefferquote ließ erneut zu wünschen übrig. Es fehlen die Erfolgserlebnisse.

Grünberg hatte im gesamten Spiel aus dem Feld zwar elf Würfe mehr als der Gegner, kam aber nur auf eine Ausbeute von 30,6 Prozent, während die Panthers knapp über die Hälfte aller Versuche trafen. Daran hatte Frieda Bühner mit ihren 30 Zählern einen großen Anteil.

Vor allem in der ersten Halbzeit konnte sie von den Gästen überhaupt nicht kontrolliert werden. Erst in den zweiten 20 Minuten hatten sie ein wenig im Griff. Dass Osnabrücks Akteurin mit der Nummer 0 aber auch noch 19 Rebounds holte, machte einen großen Unterschied aus.

Die Bender Baskets verloren das erste Viertel mit 16:25, kamen aber kurz vor dem Seitenwechsel auf fünf Punkte an die Konkurrentinnen heran. Dann riss ihr Faden wieder, sodass der Rückstand zur Pause auf 33:44 anwuchs. Im Anschluss legte die Panthers Academy Osnabrück weiter vor. Nach dem dritten Abschnitt hatte sie beim 63:47 die Vorentscheidung geschafft.

Pech hatte Grünbergs Deijah Blanks. Insgesamt konnte sie nur 20 Minuten auf dem Parkett agieren. Ihre Bewegungen waren nicht mehr flüssig, muskuläre Probleme waren die erste Vermutung. Ob das die Diagnose ist oder was dahintersteckt, muss noch herausgefunden werden. Für die Mittelhessinnen machte sich ihr Ausscheiden negativ bemerkbar. Für Lena Dziuba lief es dagegen gut. Nach erneuter Verletzungspause konnte sie besonders in der ersten Halbzeit aufdrehen.

Panthers Academy Osnabrück: Bühner (30/2 Dreier/19 Rebounds), Dzeko (11/3), Poros (13/1), Banko (6), Eichmeyer (14/1), Hahn (6), Hansmann (3), Dreyer, Sprehe, Rüße, Landwehr.

Bender Baskets Grünberg: C. Horvath (2), Seegräber (4/1 Dreier), N. Horvath (2), Römer (3/1), Mevius (14), Meinhart (2), Dziuba (9), Poelstra (8), Blanks (14), Villwock.

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