Nur zu Beginn einige Probleme

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Mit der knappen Niederlage in Hagen vor zwei Wochen im Hinterkopf ging es für die U19-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen am Sonntag in der A-Jugend-Bundesliga zur HG Saarlouis. "Das war ein ganz wichtiger Sieg", erklärte Trainer Andreas Klimpke nach dem 34:29 (17:15)-Erfolg beim Tabellenschlusslicht.

Die HSG hatte zu Beginn Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden und lag nach neun Minuten mit 1:4 hinten. Vor allem Marko Grgic bereitete den Mittelhessen Probleme, der nicht nur Dreh- und Angelpunkt im Spielaufbau der Gastgeber war, sondern auch erhebliche Torgefahr ausstrahlte. "Der hat sieben seiner zehn Tore in der ersten Halbzeit gemacht", so Klimpke. Im weiteren Verlauf bekamen die Wetzlarer immer besseren Zugriff in der Abwehr, agierten aggressiver und erarbeiteten sich durch Leon Boczkowski in der 16. Minute beim 7:6 die erste Führung. Kurz vor der Pause gelang es beim 16:13 (Fynn Steinmüller, 29.) sogar, den Vorsprung auf drei Tore zu erhöhen. Mit einer 17:15-Führung der HSG ging in die Pause. Nach Wiederbeginn machten die Gäste weiter Dampf, während die intensive Abwehrarbeit der Saarländer langsam Spuren hinterließ. Dementsprechend waren die Gastgeber immer öfter zu spät am Gegner und kassierten viele Zeitstrafen. Boczkowski markierte in der 40. Minute das 24:17 - das Signal für Klimpke, durchzuwechseln, um den etablierten Kräften Pausen zu verschaffen. Trotzdem wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Tore an, was auch an der verbesserten Chancenverwertung lag. "Wenn wir hier einen auf Wild-West machen, dann geht das Ding ähnlich aus wie in Hagen. Deshalb haben wir Prioritäten gesetzt: Eine vernünftige Abwehr inklusive Torhüter stellen und unsere Chancen nutzen", erklärte Klimpke. Der Plan ging auf.

Saarlouis: Härtig, Heß, Theobald; Karrenbauer, Becker (4), Reinshagen (1), Grgic (10/1), Reitz, Zeimet (1), Kleiber, Kordas, Wagner (5), Noh (5), Altpeter (3).

Wetzlar: Rinn, Jakob (1); Gast, Schäffer, Boczkowski (9), Deutsch (1), Steinmüller (6), Hofmann (1), Münster (4), Frenko (2), Weimer, Geffert (9/3), Müller, Jung (1).

Im Stenogramm; SR: Hehn/Mayer. - Zuschauer: 70. - Zeitstrafen: 12:6 Min. - Siebenmeter: 2/1:4/3.

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