Beck bringt den FSV wieder ins Fahrwasser

(ms/-) War es die Wende zum Besseren? Zumindest war es ein Anfang. Nach der schwachen Vorstellung am vergangenen Mittwoch beim 0:2 gegen Neuling SVA Bad Hersfeld meldete sich der FSV Fernwald am Samstag in der Fußball-Hessenliga zurück. Die Mannschaft von Trainer Niko Semlitsch gewann beim Tabellenletzten OSC Vellmar auch in der Höhe verdient mit 4:0 (3:0). Mit ausschlaggebend für den Erfolg war auch eine Systemumstellung. Denn Semlitsch bot statt einer Spitze in Vellmar mit Daniel Beck und Domenico Di Rosa erstmals zwei Angreifer auf. und die dankten es ihrem Trainer, denn drei der vier FSV-Treffer gingen auf das Konto des Offensivduos.

(ms/-) War es die Wende zum Besseren? Zumindest war es ein Anfang. Nach der schwachen Vorstellung am vergangenen Mittwoch beim 0:2 gegen Neuling SVA Bad Hersfeld meldete sich der FSV Fernwald am Samstag in der Fußball-Hessenliga zurück. Die Mannschaft von Trainer Niko Semlitsch gewann beim Tabellenletzten OSC Vellmar auch in der Höhe verdient mit 4:0 (3:0). Mit ausschlaggebend für den Erfolg war auch eine Systemumstellung. Denn Semlitsch bot statt einer Spitze in Vellmar mit Daniel Beck und Domenico Di Rosa erstmals zwei Angreifer auf. und die dankten es ihrem Trainer, denn drei der vier FSV-Treffer gingen auf das Konto des Offensivduos.

Doch das war nicht die einzige Maßnahme beim FSV Fernwald. Jan-Erik Münnich, der am Mittwoch gegen Bad Hersfeld aus beruflichen Gründen passen musste, rückte wieder auf die rechte Abwehrseite, Kevin Buycks wurde von Semlitsch ins Mittelfeld beordert, während Stefan Schrod und Nicolai König wieder die Innenverteidigung bildeten. Auf der linken Abwehrseite verteidigte Volkan Öztürk, während Dominik Völk ins zentrale Mittelfeld wechselte und hier mit Burim Gashi die "Doppelsechs" bildete. Und schließlich feierte, wie von Trainer Semlitsch angekündigt, Kamber Koc sein Comeback im FSV-Tor.

Der machte seine Sache sehr gut, strahlte außerdem Souveränität aus. Leidtragender der Umstellungen war Dominik König, der erst mal auf der Bank Platz nehmen musste, dann aber nach 65 Minuten zum Einsatz kam.

Nach einem ersten Abtasten gab Daniel Beck nach neun Minuten einen ersten Warnschuss ab, doch OSC-Keeper Orth war auf dem Posten. Nur zwei Minuten später verlängerte Beck einen Abschlag von Koc auf Di Rosa, doch dessen Kopfball landete auf der Querlatte des Vellmarer Tores. Die Gastgeber verzeichneten nach 19 Minuten ihre erste Gelegenheit, doch Jörg Odensaß fand in Koc seinen Meister. Das war es aber vorerst für den OSC, denn der FSV war am Drücker. Und nach 24 Minuten war das 1:0 fällig. Öztürk bediente Völk, der ließ noch Aust stehen und vollendete sicher. Drei Minuten später setzte Buycks Münnich ein. Dessen Flanke auf den zweiten Pfosten nutzte Daniel Beck zum 2:0. Einmal musste der FSV in Halbzeit eins die Luft anhalten, als Glogic nach einer Ecke zum Kopfball kam, doch Nicolai König rettete noch vor der Linie. Für die Entscheidung sorgte dann noch vor der Pause Daniel Beck. Nach einem langen Abschlag von Koc ließ Beck noch Ivan Susilovic stehen, um dann zum 3:0 zu vollenden.

Mario Deppe, Trainer des OSC Vellmar, reagierte zwar in der Pause und brachte mit Ulrich und Kuhn zwei frische Spieler, doch auch diese Maßnahme sollte keinen Erfolg für die Nordhessen bringen, die dem Gast aus Mittelhessen in allen Belangen deutlich unterlegen waren. Neun Minuten nach der Pause beseitigte der FSV dann die letzten Zweifel. Münnich setzte Beck in Szene, der wiederum Sturmpartner Di Rosa bediente - und der netzte zum 4:0 ein. Danach tat der FSV nicht mehr als nötig, während dem OSC einfach die Mittel fehlten. So plätscherte die letzte halbe Stunde so dahin, ehe der Referee abpfiff.

So blieb es beim 4:0 für den FSV, der damit einen kompletten Fehlstart vermeiden konnte. Zumal die kommenden Aufgaben nicht leichter werden. So wird beispielsweise am Samstag im Mittelhessen-Derby der TSV Eintracht Stadtallendorf vorstellig, der als einziges Team noch ohne Niederlage bislang ist.

OSC Vellmar: Orth; Kessebohm, Ivan Susilovic (ab 46. Ulrich), Aust, Pavo Susilovic, Guthof, Glogic, Odensaß, Wollenhaupt (ab 46. Kuhn), Bredo, Eckhardt.

FSV Fernwald: Koc; Münnich, Schrod (ab 59. Yildiz), Nicolai König (ab 70. Geist), Öztürk, Buycks, Burim Gashi, Völk, Damar (ab 65. Dominik König), Di Rosa, Beck.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Muschik (Hünfeld). - Zuschauer: 200. - Torfolge: 0:1 (24.) Völk, 0:2 (27.) Beck, 0:3 (42.) Beck, 0:4 (53.) Di Rosa. - Gelbe Karten: Kessebohm, Aust - Schrod, Völk, Di Rosa.

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