BBL unter Druck

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(dpa). Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL), sieht bei weiteren Corona-Infektionen bei den BBL-Teams die ordnungsgemäße Saisonfortsetzung gefährdet. »Bei weiteren Corona-Fällen mit anschließender Mannschaftsquarantäne haben wir kaum noch Möglichkeiten, Spiele zu verlegen. Wir müssen die Vorrunde im Mai beenden, um dann in die Playoffs gehen zu können«, sagte Holz im Interview der »Freien Presse« (Mittwoch).

»Spätestens Mitte Juni muss die Saison beendet sein, denn dann müssen die Spieler zu ihren Nationalmannschaften abgestellt werden, um die vor-olympischen Qualifikationsturniere zu bestreiten«, erklärte Holz. Laut dem Liga-Boss sei die BBL bislang aber gut durch diese Spielzeit gekommen: »Wir hatten nur in einigen Vereinen Probleme mit Corona-Fällen, mussten bisher weniger Spiele verlegen, als wir befürchtet hatten.«

Trotz Einnahmeausfällen durch Geisterspiele würden alle Klubs diese Saison wirtschaftlich überleben. »Das ist zunächst einmal eine sehr gute Nachricht. Das verdanken sie ihren treuen Sponsoren und natürlich auch den Staatshilfen, ohne die es mancher Club vielleicht nicht geschafft hätte«, sagte BBL-Boss Holz. Wann wieder vor Zuschauern gespielt werden kann, sei derzeit noch nicht vorhersehbar.

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