Bayern-Triumph

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(dpa). Basketball-Bundesligist FC Bayern München hat das Prestige-Duell mit dem früheren Serienmeister Brose Bamberg gewonnen. Der Titelanwärter gewann am Sonntagabend gegen die Franken mit 84:70 (46:41) und steht mit 14:2 Punkten auf Rang drei. Bamberg muss dagegen nach der Niederlage gegen die Mannschaft von Ex-Trainer Andrea Trinchieri mit 8:8 Punkten um die Playoff-Plätze kämpfen.

18 Minuten waren beide Teams beim Stand von 41:41 auf Augenhöhe. Dann zogen die Gastgeber davon. Fünf Zähler Vorsprung zur Pause, danach folgte im dritten Viertel die Entscheidung. Mit einem 22:10 bauten die Münchner die Führung aus und sorgten somit für den Grundstein des am Ende deutlichen Erfolgs. Jalen Reynolds war mit 17 Punkten bester Bayern-Schütze.

Tabellenführer bleiben die MHP Riesen Ludwigsburg. Durch den 87:72 (51:34)-Erfolg gegen s.Oliver Würzburg rangiert die Mannschaft von Trainer John Patrick mit 16:2 -Punkten weiter auf Platz eins. Würzburg steht mit 6:12 -Zählern dagegen in der unteren Tabellenhälfte.

Ludwigsburg sah bereits zur Pause wie der sichere Sieger aus und führte mit 51:34. Die Gäste kamen mit einem 15:0-Lauf im dritten Durchgang überraschend ins Spiel zurück und konnten auf 51:53 verkürzen. Mit Beginn des vierten Viertels war der Spitzenreiter wieder in gewohnter Form und siegte am Ende noch souverän. Punktgleich mit den den Riesen sind die Hakro Merlins Crailsheim, die mit 98:81 bei Rasta Vechta gewannen.

Die Hamburg Towers wurden dagegen bei der 75:95 (33:45)-Heimpleite gegen den Aufsteiger Niners Chemnitz deklassiert. Für die zuvor so überzeugenden Norddeutschen war es die zweite Niederlage im achten Saisonspiel. Chemnitz freute sich dagegen über den zweiten Erfolg in der neuen Spielzeit.

Die Corona-Infektion von Trainer Aito Garcia Reneses hat den deutschen Basketballmeister Alba Berlin geschockt. Nach dem positiven Befund des 74 Jahre alten Spaniers musste nicht nur kurzfristig das Bundesliga-Auswärtsspiel beim Syntainics MBC in Weißenfels abgesagt werden, auch die Sorge um den Coach ist groß. In seinem hohen Alter gehört Aito zur Risikogruppe. Am Samstag hatte Alba mitgeteilt, dass er derzeit symptomfrei ist, sich zu Hause isoliert und "unter enger medizinischer Beobachtung" steht. Welche weiteren Folgen der nächste Corona-Fall für Alba hat, ist noch nicht abzusehen.

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