Bayern lassen Chance liegen

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(sid). Nach dem schmerzhaften Dämpfer in der EuroLeague hat Trainer Andrea Trinchieri gewohnt klare Worte gewählt und das Auftreten der Basketballer von Bayern München kritisiert. »Ab einem gewissen Punkt im dritten Viertel haben wir nur noch als Individuen gespielt, nicht mehr als Team, so sind wir zerschmolzen«, sagte der Italiener zum 76:83 (33:

46) bei Valencia Basket: »Das hat uns das Spiel gekostet.«

Ein Sieg hätte womöglich schon der entscheidende Schritt im Rennen um einen Platz in den Playoffs der europäischen Königsklasse sein können. Durch den Rückschlag müssen die Bayern noch warten, doch die Aussichten auf den historischen Sprung in die Finalrunde sind weiter glänzend. Noch kein Bundesligist hat das geschafft.

»Wir spielen alle 48 Stunden seit drei Wochen, und am Ende waren wir tot, aber in der Lage, ein großartiges drittes Viertel zu produzieren«, so Trinchieri. Auch in Spanien lagen die Bayern um Topscorer Vladimir Lucic (20 Punkte) wie zuletzt regelmäßig hinten (27:40/15. Minute) und kämpften sich im dritten Abschnitt (30:12) wieder heran. In der heißen Phase war Valencia besser. Immerhin: Der direkte Vergleich ging an die Bayern, die jetzt bei 19 Siegen und zwölf Niederlagen stehen. Das könnte wichtig werden, da Valencia (17:14) noch in Schlagdistanz liegt. Acht Teams kommen ins Viertelfinale.

Alba Berlin kassierte am späten Abend eine 67:80 (40:45)-Niederlage bei Spitzenreiter FC Barcelona. Ein 9:0-Lauf der Spanier im Schlussviertel entschied die weitgehend enge Partie. Die Berliner hatten schon vor der Partie keine Chance mehr auf die Playoffs.

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