Baskets im "hohen Norden"

(smg) Den ersten Heimsieg haben die Bender Baskets Grünberg unter Dach und Fach. Jetzt soll in der zweiten Basketball-Bundesliga Nord der Frauen auch der erste Auswärtssieg der Saison gelingen. Im "hohen Norden" bei Rist Scala Ladybaskets Wedel werden die Gallusstädterinnen am Samstag um 19 Uhr gefordert und wollen die lange Hin- und Rückfahrt nicht umsonst machen.

(smg) Den ersten Heimsieg haben die Bender Baskets Grünberg unter Dach und Fach. Jetzt soll in der zweiten Basketball-Bundesliga Nord der Frauen auch der erste Auswärtssieg der Saison gelingen. Im "hohen Norden" bei Rist Scala Ladybaskets Wedel werden die Gallusstädterinnen am Samstag um 19 Uhr gefordert und wollen die lange Hin- und Rückfahrt nicht umsonst machen.

Profitieren wollen die Grünbergerinnen vom Aufwind, den sie durch den Erfolg über Hagen bekommen haben.

Den Gastgeberinnen stehen bisher je zwei Siege und Niederlagen zu Buche, mit denen sie in der Tabelle auf Platz sechs zu finden sind. Grünberg hat sich nach dem ersten Erfolg auf die achte Position vorgeschoben. Für die Partie bei Rist Scala sollte personell aus dem Vollen zu schöpfen sein. Auch Trainer Matthias Alver, der bis zur Wochenmitte krankheitsbedingt nicht das Training leiten konnte, wird am Samstag dabei sein. Er wünscht sich von seiner Mannschaft, wieder von Beginn an mit der Körpersprache aufzulaufen, die sie zuletzt gegen Hagen zeigte. Die Wochenendgastgeberinnen stuft Alver aber stark ein. Sie gewannen am zurückliegenden Samstag ohne ihre eigentliche Top-Scorerin Ashley Wallace in Neuss.

Dafür lief erstmals Tilla Becker auf, die sich mit 15 Rebounds hervortat. Zu erwähnen ist zudem Astrid Ramcke, die von der Dreierlinie eine gute Quote aufweist.

Bei Grünberg hängt viel davon ab, ob und wie schnell das Team zu seinem Spiel und seinem Rhythmus findet. Schwächephasen wie die finalen zehn Minuten gegen Phoenix Hagen können sich die Bender Baskets bei Rist Scala nicht leisten.

Die Verbesserung im Reboundverhalten steht ebenfalls auf der Wunschliste des Trainers. Konzentration und Intensität dürfen über die gesamte Spielzeit nicht nachlassen. Wichtig ist dem Coach auch, bei den Wechseln erneut keinen Bruch im Spiel zu verspüren. Offensiv soll sich seine Truppe weiter steigern und wieder beweisen, nicht nur aus Fastbreaks heraus gefährlich zu sein, sondern auch im Setplay sowohl aus der Distanz (wie zuletzt vermehrt Jenny Brauer) als auch unter dem Korb (zuletzt verstärkt mit Mara Greunke) punkten zu können.

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