Michael Bareth will durch seine Laufstärke der Hawaii-Qualifikation nahe kommen. (Foto: das)
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Michael Bareth will durch seine Laufstärke der Hawaii-Qualifikation nahe kommen. (Foto: das)

Bareth beim Ironman mit Chancen

Der Endspurt der aufwändigen Vorbereitung für den Ironman-Germany am Sonntag in Frankfurt läuft, wobei Endspurt hier genau das Gegenteil bedeutet – die Trainingsumfänge wurden die letzten zwei Wochen deutlich reduziert.

Erholung von der hohen Trainingsbelastung steht im Vordergrund. Rund 3000 Teilnehmer hoffen in Frankfurt auf günstige äußere Bedingungen, um 3,8 km im Langener Waldsee, 180 km Radfahren und den Marathon am Mainufer zu überstehen.

Nach dem Wechsel des Ironman Germany vom fränkischen Roth in die Mainmetropole, waren etliche Jahre sehr viele Sportler der Triathlon-Vereine aus Gießen, Wettenberg und Lahnau in Frankfurt am Start. In den letzten fünf Jahren hat man beim Zuschauen allerdings meist vergeblich nach Teilnehmern der heimischen Vereine Ausschau gehalten. Das wird sich in diesem Jahr komplett ändern. Von den acht Triathleten des TSV Krofdorf-Gleiberg, die vor einem Jahr die hohe Startgebühr für Frankfurt investiert haben, sind noch sieben im Rennen. Andreas Bahn hat sich nach einem Rippenbruch bereits im Frühjahr wieder abgemeldet, um immerhin noch ein Viertel des Geldes erstattet zu bekommen. Durch hartnäckige Verletzungen können Florian Bepler (Knie) und Daniel Sack (Nagelbettentzündung) immer noch nicht laufen, so dass es in Frankfurt schwer wird, die dritte Disziplin zu überstehen, Letzterer wird vermutlich ganz auf seinen Start verzichten.

Bei Michael Bareth, Peter Wessendorf, Conrad Bender, André Grumbach und Rainer Pirner lief das Training bislang überwiegend planmäßig, auch wenn Pirner im Winter sehr lange nicht laufen konnte. Ausgesprochen vielversprechend verliefen bei Bareth und Wessendorf die Vorbereitungswettkämpfe. Durch sehr starke Ergebnisse beim Ironman-70.3, einer Mitteldistanz in St. Pölten, sicherten sich beide einen Quali-Platz für die 70.3-WM an der Gold-Coast. Gerade die Laufstärke von Bareth könnte sich im Hinblick auf die angestrebte Hawaii-Qualifikation auszahlen, wofür wahrscheinlich eine Gesamtzeit im Bereich von zehn Stunden erforderlich sein wird.

Rainer Pirner, Michael Bareth und Daniel Sack stehen beim Iron Man bereits zum dritten Mal hinter der Startlinie am Langener Waldsee, Andre Grumbach war bereits 2012 am Start und Conrad Bender, Florian Bepler und Peter Wessendorf wagen sich zum ersten Mal auf die Langstrecke. Bereits 40 Starts stehen für die Krofdorfer Triathlonabteilung in Frankfurt zu Buche und man darf gespannt sein, ob die bislang schnellsten Zeiten (2005 Westerkamp 10:02; 2007 Sack 9:52 und 2008 Bareth 10:00) dieses Mal unterboten werden. (das)

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