Bad Nauheimer Schützenfest in Landshut

  • VonRedaktion
    schließen

(cso). Nach der Schlusssirene stürzten sich alle Bad Nauheimer Eishockey-Cracks auf Philipp Maurer. Der EC-Torhüter hatte in seiner Geburtsstadt nur einen Gegentreffer zugelassen und durfte mitansehen, wie sich Cason Hohmann und Co. vorne in einen Rausch spielten. Der 8:1-Erfolg des Wetterauer Zweitligisten bei DEL 2-Schlusslicht EV Landshut war schon die fünfte Begegnung in Folge, in der die »Roten Teufel« punkten konnten.

Zum Matchwinner avancierte einmal mehr Hohmann, der vier Tore auflegte und einmal selbst traf. Christoph Körner und James Arniel trugen sich je zweimal in die Torschützenliste ein.

Weiter in Torlaune bei den »Roten Teufeln« zeigt sich Körner, der nur sechs Minuten brauchte, um seine Farben in Front zu bringen. Kurz vor Drittelende musste Niedenz auf die Strafbank. Landshut nutzte sein erstes Powerplay prompt zum Ausgleich. Marcus Power tauchte während der Überzahl gleich dreimal gefährlich vor Maurer auf. Beim letzten Versuch war er dann aus kurzer Distanz erfolgreich (19.). Auf der Gegenseite konterten die »Roten Teufel«. Arniel eroberte im rechten Bullykreis die Scheibe, fuhr alleine auf Jaroslav Hübl zu und überwand den EVL-Goalie zum 2:1 (26.). Vier Minuten später fügte Hohmann seinem Scorerkonto den nächsten Zähler hinzu. Kelsey Tessier musste nur noch den Schläger hinhalten - 3:1 (30.).

Im Schlussdrittel lief bei den Landshutern gar nichts mehr. Bei den Kurstädtern dagegen klappte alles. Körner tunnelte Hübl zum 4:1 (44.), Abwehrrecke Tomas Schmidt durfte beim 5:1 (46.) auch mal ran, und sogar Markus Reiter, der am Donnerstag noch mit Verdacht auf eine Armverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste, steuerte einen Treffer bei (55.). Zwischenzeitlich waren Hohmann (49.) und Arniel (50.) erfolgreich.

Heute geht’s weiter gegen Ravensburg

Harry Lange stand am Sonntagvormittag schon wieder auf dem Eis, nachdem der EC-Bus erst um 3.30 Uhr in der Nacht aus Landshut zurückgekehrt war. Zufriedenheit und Erleichterung habe er seinen Spielern auf der langen Rückfahrt aus Bayern angemerkt. Dennoch: »Um aus dem Loch herauszukommen, das wir uns selbst gegraben haben, braucht es weitere Erfolge«, sagt der Chefcoach.

Am Montagabend (19.30 Uhr) werden die Ravensburg Towerstars in Bad Nauheim vorstellig. Die dominierten das erste Saisonviertel in der DEL 2, konnten das Niveau aber nicht halten und sind mittlerweile auf Platz sieben im Klassement angekommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare