Zweikampf: Der Gießener Jan Eiser (r.) streitet mit dem Wiesbadener Nikola Djeric um das Leder.	(Foto: Friedrich)
+
Zweikampf: Der Gießener Jan Eiser (r.) streitet mit dem Wiesbadener Nikola Djeric um das Leder. (Foto: Friedrich)

Die B-Junioren schaffen es: VfB 1900 ist Hessenligist

(ms/mas) Mit zwei Teams war der VfB 1900 Gießen im Rennen um den Hessenliga-Aufstieg, am Ende schafften es aber nur die B-Junioren. Nach dem 3:0 in der Vorwoche bei der Freien Turnerschaft Wiesbaden ließ die Elf des Trainerduos Ürkan Özen/Stefan Laucht am Samstag ein 4:1 folgen, was gleichbedeutend mit dem Aufstieg war.

Derweil hatten die C-Junioren des VfB 1900 viel Pech. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Michael La Porta die SG Kelkheim mit 2:1 bezwungen, im Rückspiel hieß es nach 70 Minuten erneut 2:1 – aber diesmal für den Meister der Gruppenliga Wiesbaden. So ging es in die Verlängerung, in der die Kelkheimer das Glück auf ihrer Seite hatten, denn ihnen gelang noch das entscheidende 3:1. Damit verpasste der VfB 1900 Gießen im zweiten Jahr in Folge in den Entscheidungsspielen den Aufstieg in die C-Junioren-Hessenliga.

B-Junioren / VfB 1900 Gießen – FT Wiesbaden 4:1 (0:0): Nach dem 3:0 in Wiesbaden konnte der VfB 1900 zwar das Spiel bestimmen, erspielte sich aber zunächst keine zwingenden Chancen, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Javier Recio-Perez nutzte in der 42. Minute die Chance zum 1:0. Lucas Cech machte mit seinem 2:0 nur vier Minuten später alles klar. Da die Gäste kaum Strafraumszenen besaßen, war der Hessenliga-Aufstieg dem VfB 1900 Gießen nun kaum noch zu nehmen. Wiederum Recio-Perez (62.) und Andree Heimer (78.) bei einem Gegentreffer zum 1:3 von Milos Djeric sorgten schließlich für den 4:1-Endstand. Die Freude bei Ürkan Özen, Stefan Laucht und ihrem Team war riesig. »Meine Spieler haben alles gegeben und können nun verdient den Aufstieg feiern«, so ein glücklicher Ürkan Özen.

C-Junioren / SG Kelkheim – VfB 1900 Gießen 3:1 (2:0) nach Verlängerung: Die Mittelhessen versuchten nach dem 2:1 Hinspiel-Erfolg von Beginn an, durch eine gesicherte Defensive und gezielte Konter einen Vorteil zu erlangen. Doch Kelkheim zeigte sich im Heimspiel als sehr gefährlich sowie offensiv stark und führte nach 15 Minuten mit 2:0 (8./15.). Fortan musste die Mannschaft von Trainer Michael La Porta mehr für die Offensive tun, um mindestens den Anschlusstreffer für die damit verbundene Verlängerung zu kommen. Sebastian Brocker gelang dann in der 60. Minute der viel umjubelte Anschlusstreffer. Die Gäste hatten in der Verlängerung mehr vom Spiel und vergaben in den letzten Minuten den möglichen Hessenliga-Aufstieg. Zunächst setzte Glodi Bebe zum Solo an, ließ mehrere SG-Spieler stehen, aber statt den Ball zum einschussbereiten Basmaci zu legen, schoss Bebe am Tor vorbei (64.). Nur eine Minute später traf Philipp Basmaci mit einem wuchtigen Kopfball lediglich den Pfosten. In der dritten Minute der Verlängerung ließ man einen Kelkheimer unbeobachtet, der keine Probleme hatte, den Ball zum 3:1 ins Tor zu setzen. Es folgten noch wütende Angriffe der Gießener, aber ohne Erfolg, so dass die Kelkheimer feiern durften, während man beim VfB 1900 tief enttäuscht war.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare