Auswärtshürde für MSG Linden

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In der Handball-Landesliga der Männer stehen am Wochenende richtungsweisende Spiele an. Die HSG Wettenberg II will den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen verringern, der TSV Lang-Göns muss improvisieren, die HSG Lollar/Ruttershausen erwartet einen schweren Brocken, die MSG Linden will ihre Spitzenposition behaupten und die TSF Heuchelheim müssen ihre Negativserie beenden.

In der Handball-Landesliga der Männer stehen am Wochenende richtungsweisende Spiele an. Die HSG Wettenberg II will den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen verringern, der TSV Lang-Göns muss improvisieren, die HSG Lollar/Ruttershausen erwartet einen schweren Brocken, die MSG Linden will ihre Spitzenposition behaupten und die TSF Heuchelheim müssen ihre Negativserie beenden.

HSG Wettenberg II – TSV Griedel (Sa., 18 Uhr, Halle GS Launsbach): Für die HSG Wettenberg II geht es darum, den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu halten. Der TSV Griedel ist ein Gegner, der selbst auf dem elften Tabellenplatz steht, aber laut HSG-Trainer Dragan Nenad sehr auswärtsstark agiert. "Für uns muss ich ehrlich sagen, kommt der TSV Griedel sehr unpassend. Sie haben jetzt zwar zwei Spiele in Folge verloren, sind aber dennoch eine sehr starke Mannschaft, die besonders auswärts ihre Stärken zeigt. Sie verfügen über eine starke Abwehr, sodass sie zu leichten Toren im Angriff kommen. Wir müssen versuchen, selbst eine gute Abwehr zu stellen, um dann auch leichte Tore werfen zu können."

Wenn die HSG Wettenberg II gewinnt, wäre sie bis auf zwei Zähler am Gegner dran. Eine Niederlage würde indes den Rückstand auf sechs Punkte erhöhen. Ausfallen wird definitiv Daniel Schmitz.

TSV Lang-Göns – HSG Goldstein/Schwanheim (Sa., 19.30 Uhr, Karl-Zeiss-Halle): Für den TSV Lang-Göns kommt es vor dem Spiel gegen die HSG Goldstein/Schwanheim knüppeldick. Mit Sascha Weigel, Dennis Hopp, Stefan Lang, Christopher Jänicke und Rene Funke fehlen gleich fünf Spieler. Es bleiben nur drei Rückraumakteure im Kader übrig, was Trainer Michael Razen zu schaffen macht: "Natürlich haben wir viele verletzte Spieler, die nicht mitwirken können. Wir müssen ein wenig improvisieren. Wichtig ist dennoch, dass wir eine gute Abwehr stellen und den gegnerischen Spieler Heiko Stade im Griff haben. Außerdem haben wir im Hinspiel nur unentschieden gespielt. Wir wollen den verschenkten Punkt im Heimspiel zurückholen."

HSG Lollar/Ruttershausen – TV Breckenheim (Sa., 19.30 Uhr, Sporthalle Lollar-Süd): Lollar/Ruttershausen möchte die richtigen Lehren aus der Niederlage in Goldstein ziehen. Gast Breckenheim stellt dabei allerdings eine ordentliche Herausforderung. Für Sören Asboe ist klar: "Wir haben in der Rückrunde noch viele unangenehme Spiele zu Hause. Der TV Breckenheim gehört da auch dazu. Sie sind auf jeden Fall der Favorit. Sie verfügen über ein schnelles Tempospiel, eine unangenehme 4:2-Abwehr und einen starken Rückraum. Wir wollen aber die Schwächen, die Breckenheim in der Runde gezeigt hat, nutzen, um selbst vielleicht etwas mitnehmen zu können." Dabei wird Rückraumspieler Marlon Los Santos verletzungsbedingt nicht mitwirken können.

TG Kastel – MSG Linden (So., 17.30 Uhr, Wilhelm-Leuschner Schule Kostheim): Für die MSG Linden geht es zur unangenehm zu spielenden TG Kastel. Dabei wird Tobias Mühlhans ausfallen, auch die Einsätze von Lukas Loh und Lukas Walter sind fraglich. Trainer Mario Weber will in Kastel unbedingt bestehen: "Die anderen Spitzenteams haben in Kastel Punkte liegen lassen. Das soll uns nicht passieren. In Kastel ist es unangenehm zu spielen, da sie schnell nach vorne gehen und eine robuste 6:0-Abwehr stellen. Wir brauchen einen guten Rückzug und im Angriff gute Lösungen gegen diese Deckung, dann werden wir unser Ziel erreichen und dort gewinnen."

TSF Heuchelheim – TuS Holzheim (So., 17.30 Uhr, Sporthalle Heuchelheim): Für die TSF Heuchelheim steht ein schwieriges Heimspiel an. Am vergangenen Spieltag hatte Holzheim zwar spielfrei, die Woche davor konnte der TuS aber beeindrucken. Dies sieht auch Trainer Claus Well so: "Beim Ergebnis von Holzheim gegen Griedel musste ich mir schon zweimal die Augen reiben. Sie treten geschlossen auf, was sie schwer ausrechenbar macht. Zudem verfügen sie mit Nils Wolfgram über einen guten Mittelmann, der das Spiel extrem gut gestalten kann. Außerdem spielen sie einen starken Gegenstoß. Das Heimspiel wird schwer für uns." Gegen Holzheim wird nur Sascha Hofmann fehlen, ansonsten steht Trainer Claus Well der komplette Kader zur Verfügung.

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