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Treffsicher: Dorlars Silberjunge Felix Hollfoth.

»Außergewöhnliche Erfahrung« silbern veredelt

  • Sven Nordmann
    VonSven Nordmann
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(sno). »Es wird immer eine außergewöhnliche Erfahrung bleiben.« Der 19-jährige Sportschütze Felix Hollfoth aus Dorlar ist (wie berichtet) mit einer Silbermedaille von der Junioren-Weltmeisterschaft in Peru ins Mittelhessische zurückgekehrt.

Der THM-Student gewann Anfang Oktober im Teamwettbewerb mit seinen deutschen Kollegen Fabian Otto und Tobias Gsöll Edelmetall und musste sich nur im Finale dem indischen Team recht deutlich mit 2:10 Punkten geschlagen geben.

Im Einzel belegte Hollfoth mit der Schnellfeuerpistole den 14. von 24 Rängen (555 Ringe), mit der Standardpistole landete er auf dem fünften von 17 Plätzen (561 Ringe).

»Die Bedingungen vor Ort waren gut, wir hatten kons-tantes Wetter, die Anlage war top. Lima ist natürlich eine andere Welt«, sagt Felix Hollfoth rücblickend. »Ich habe das Ziel, im nächsten Jahr nicht nur dabei zu sein, sondern auch im Einzel vorne mitzumischen. Es ist gut, wenn du siehst, was mit harter Arbeit möglich ist, welche Privilegien du dadurch erhältst. Die Junioren-Weltmeisterschaft war ein Ansporn für mich, mehr zu erreichen.«

Im Teamwettbewerb setzte sich die deutsche Mannschaft im entscheidenden vierfachen Vier-Sekunden-Schießen durch und qualifizierte sich so für das Finale, in dem das stark besetzte indische Team souverän die Oberhand behielt. »Wir können alle drei zufrieden sein, jeder hat jedem geholfen«, sagt der Dorlarer. »Im Finale war uns klar, dass es schwer wird. Mit Tobias und mir waren zwei von drei Athleten das erste Mal bei einem internationalen Wettkampf dabei. Indien ist da erfahrener.«

Für den 19-jährigen Dorlarer sei die Junioren-Weltmeisterschaft im Gesamten eine »tolle Möglichkeit« gewesen, »mich weiterzuentwickeln«. Seit Montag nun studiert Hollfoth in Friedberg Physikalische Technik.

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