Ausfallliste wird immer länger

(fk) Zwei Siege in Folge konnte die HSG Pohlheim zuletzt in der Handball-Regionalliga Südwest einfahren. Mit 14 Pluspunkten stehen die Blau-Weißen derzeit auf einem hervorragenden achten Tabellenplatz. Am morgigen Samstag nun müssen die Pohlheimer die Reise in den Norden Hessens zum SVH Kassel antreten. Eine schwere Aufgabe, weiß auch Interimscoach Horst-Günter Schmandt: "Wir gehen realistisch in die Begegnung gegen Kassel und das heißt, dass ein sehr schweres Spiel auf uns zukommt. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung", berichtet der Übungsleiter, "wir haben uns gegen Kassel schon immer schwergetan und sind deshalb vorsichtig optimistisch." Der Anpfiff in Kassel-Harleshausen erfolgt um 19 Uhr.

(fk) Zwei Siege in Folge konnte die HSG Pohlheim zuletzt in der Handball-Regionalliga Südwest einfahren. Mit 14 Pluspunkten stehen die Blau-Weißen derzeit auf einem hervorragenden achten Tabellenplatz. Am morgigen Samstag nun müssen die Pohlheimer die Reise in den Norden Hessens zum SVH Kassel antreten. Eine schwere Aufgabe, weiß auch Interimscoach Horst-Günter Schmandt: "Wir gehen realistisch in die Begegnung gegen Kassel und das heißt, dass ein sehr schweres Spiel auf uns zukommt. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung", berichtet der Übungsleiter, "wir haben uns gegen Kassel schon immer schwergetan und sind deshalb vorsichtig optimistisch." Der Anpfiff in Kassel-Harleshausen erfolgt um 19 Uhr.

Wie schwer die Aufgabe sein wird, die auf die HSG Pohlheim zukommt, bekräftigt ein Blick auf die Heimstatistik der Kasseler. Sechs Siege, darunter auch die Spitzenmannschaft des TV Kirchzell, und ein Unentschieden gegen die Topmannschaft vom TV Hochdorf stehen dort zu Buche und flößen wohl jedem Gegner gehörigen Respekt ein.

17:1 Punkte konnte der SVH in den letzten neun Begegnungen einsammeln, doch verstecken müssen sich die Pohlheimer keinesfalls, denn dass sie mit den "Top Five" der Liga mithalten können, bewiesen sie bereits im Hinspiel gegen Kassel, dass mit 35:32 gewonnen werden konnte.

Erschwerend kommt für die HSG allerdings hinzu, dass sich das Lazarett von Woche zu Woche mehr füllt. Gingen vor Wochenfrist noch Jan Schier und Christian Schäfer angeschlagen in die Partie, so kommen dieses Wochenende mit Sebastian Fay und Daniel Hirz noch zwei weitere wichtige Akteure hinzu, die nicht zu 100 Prozent fit sind. Während Schäfer weiter Probleme mit seiner geprellten Hüfte hat, leidet Fay unter einem grippalen Infekt, der den flexibel einsetzbaren Rückraumspieler unter der Woche zur Bettruhe zwang. Durch einen Ausfall von Fay würde wohl Stefan Lex in die Startformation rutschen, der dann über 60 Minuten gefordert wäre. Auch der Einsatz von Hirz ist noch fraglich, der an einer Bauchmuskelzerrung laboriert. Definitiv fehlen wird aufgrund seiner Handverletzung Mischa Schneider.

Trotz dieser langen Kette an verletzten und angeschlagenen Spielern steckt Trainer Schmandt den Kopf nicht vorzeitig in den Sand: "Die Jungs haben durch die letzten Spiele sehr viel Selbstvertrauen getankt und sind hoch motiviert, dennoch müssen wir realistisch bleiben", kündigt der Coach an. Besonderes Augenmerk werden die Pohlheimer dabei auf den Spielmacher des SVH, Alexander Koke, legen müssen, der schon im Hinspiel die meisten Treffer gegen die HSG erzielte und auch mit cleveren Anspielen auf den Kreisläufer Nico Greiner überzeugen konnte. Diese Achse gilt es für die HSG frühzeitig zu stören und unter Kontrolle zu bekommen.

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