Kunstturnen

Ausfälle nicht kompensiert

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
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(sno). Der Auftakt in die coronabedingt aufgeteilte 2. Bundesliga Nord verlief für das Turnteam Linden unglücklich. Personell gebeutelt, unterlag das Team von Trainer Christian Hambüchen der TSG Grünstadt mit 12:71. Aufseiten des Gegners überzeugte der Ex-Lindener Lasse Gauch mit 16 gesammelten Punkten als Topscorer.

Bei den Mittelhessen dagegen fehlten gleich fünf Akteure, sodass die Eigengewächse Maximilian Kessler, Tom Bobzien und Nico Horvath auch an ungewohnten Geräten einspringen mussten. "Insofern ziehe ich meinen Hut vor ihnen", sagte Teamkapitän Tim Pfeiffer im Anschluss. Angesichts der Ausfallwelle, gekrönt von der Absage des jordanischen Turners Adham Al Sqour und dem Tausch des Heimrechts mit Grünstadt, schlussfolgerte Pfeiffer: "Nach dieser aufregenden und stressigen Woche können wir von nichts mehr überrascht werden und die kommenden zwei Wettkämpfe ganz gelassen angehen."

In der Sporthalle der TSG Grünstadt unterlag das Team des TV Großen-Linden an allen sechs Geräten. Yumito Nishiura konnte an Pferd, Barren und Reck für Linden punkten, Maximilian Kessler an den Ringen - alle anderen Duelle gingen an den Kontrahenten.

Am 24. Oktober geht’s nun zur KTV Fulda (16 Uhr), ehe der letzte Wettkampf der zweigeteilten 2. Bundesliga Nord, in der es keine Absteiger geben wird, am 14. November in der Stadthalle in Linden gegen die TG Saar II steigen soll - ohne Zuschauer, wie Tim Pfeiffer bereits erklärte. "Ein Heimwettkampf ist für einen familiären Verein wie unseren ohnehin immer eine riesige Herausforderung. Da jetzt noch ein Hygienekonzept dazukommt, haben wir uns dazu entschieden, uns auf Spieler, Kampfrichter und Wettkampfleitung zu konzentrieren und den Faktor Zuschauer wegzulassen."

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