Aufwärtstrend mit Heimsieg bestätigen

grm). Souverän 2:0 zur Halbzeit geführt, am Ende 2:4 verloren. Sowohl der Mannschaft als auch den Fans von Eintracht Stadtallendorf dürfte die Pleite gegen den TSV Schott Mainz am ersten Spieltag noch in unguter Erinnerung sein, steht diese doch symbolisch für den bisherigen Saisonverlauf des Fußball-Regionalligisten.

Oftmals spielte die Eintracht gut mit und investierte viel, aber am Ende stand sie zumeist ganz ohne Punkte da. Dennoch war in den letzten vier Partien des Tabellenletzten ein Aufwärtstrend zu erkennen, wie auch Eintracht-Teammanager Norbert Schlick betont: »Die Auftritte zuletzt waren positiv. Gerade die späten Ausgleichstreffer gegen Freiburg und Alzenau haben bewiesen, dass auch die Moral in der Mannschaft stimmt. Jetzt gilt es, gegen Mainz den Heimsieg zu holen.«

Beim Spiel am Samstag (14 Uhr) muss die Eintracht jedoch auf zwei Spieler verzichten: Sowohl Ben-Luca Fisher als auch Amar Zildžovic sind nach ihrer fünften Gelben Karte gesperrt.

Während Zildžovic im Mittelfeld durch Muhamet Arifi vertreten werden dürfte, kann in der Abwehr damit gerechnet werden, dass Christopher Schadeberg in die Innenverteidigung rückt und auf der linken Seite Arne Schütze verteidigt.

Die Gäste aus Mainz starteten mit vier Siegen aus den ersten neun Spielen durchaus solide in die Saison. Dass die Mannschaft im weiteren Verlauf der Saison jedoch bis auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte, lag vor allem an ihrer enormen Auswärtsschwäche (die ersten acht Auswärtspartien gingen allesamt verloren) und der ligaweit höchsten Anzahl an Gegentoren (51). Am Dienstag konnte Schott jedoch mit einem 1:1 beim Tabellenfünften SSV Ulm überraschen.

Nach dem Hinspiel sollte die Eintracht vor der Mainzer Offensive gewarnt sein: Neben den beiden offensiven Mittelfeldspielern Jost Mairose und Silas Schwarz (jeweils vier Treffer) gilt es vor allem Raphael Assibey-Mensah auszuschalten. »Ein wahnsinnig schneller, aber auch bulliger Spieler, dessen Einwechslung im Hinspiel den Unterschied gemacht hat«, warnt auch Schlick vor dem bislang besten Torschützen der Mainzer (acht Saisontreffer).

Glück für Stadtallendorf: Mit Janek Ripplinger (5. Gelbe Karte) fehlt den Gästen ihr erfahrener Mittelstürmer, der im bisherigen Saisonverlauf bereits fünfmal traf.

Wie bei den letzten Heimspielen bietet die Eintracht wieder einen kostenpflichtigen Livestream an, den Zugang gibt es wie üblich auf der Facebook-Seite des Vereins.

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