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Jan Anders feiert mit seinem KC 88 Wettenberg zum Rundenstart einen ungefährdeten Sieg.

Auftakt nach Maß für Wettenberg

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(ms/pm). Auch die Vertreter der Kegel-Hessenliga haben ihre neue Spielzeit begonnen. Bestens aus den Startlöchern kam der KC 88 Wettenberg, der gegen die KSG Hönebach-Ronshausen eine klares 4869: 4734 (3:0/49:29) erzielte. Der erste Spieltag verlief für Ex-Zweitligist Meteor 85 Mittelhessen indes besser als erwartet.

Nach dem personell bedingten freiwilligen Rückzug aus der 2. Bundesliga Süd gelang trotz der unbefriedigenden Vorbereitung beim KSV Baunatal ein bis zu den letzten Kugeln spannendes Duell auf Augenhöhe - mit dem Gewinn des Zusatzpunktes.

KC 88 Wettenberg - KSG Hönebach-Ronshausen 4869:4734 (3:0/49:29); Nach Monaten der Zwangspause rollten im Wißmarer Bürgerhaus endlich wieder die Wettkampf-Kugeln zum Start in die Hessenliga-Serie 2021/2022. Mit den Gästen der KSG Hönebach-Ronshausen hatten es die Wettenberger mit einem vermeintlichen Kandidaten für das vordere Mittelfeld zu tun, den es auf heimischem Geläuf möglichst ohne Punktverlust zu schlagen galt.

Das sah zu Beginn auch recht gut aus, als sich Jörg Schnell (822/10) und der für den fehlenden Patrick Schnell in den Startblock gerückte Jan Anders (817/7) gegen die Osthessen René Sufin (771/3) und Thorsten Schaub (804/6) durchzusetzen vermochten. Erst im zweiten Block sollten die Gäste zu ersten Wertungen kommen. Hier spielte sich der gut aufgelegte Jörg Sekulla (819/9) an der Seite seines Blockpartners Lars Schmidt (787/5) an die Zahlen der Wettenberger heran. Mit den Leistungen von Kai Göbler (817/8) und des Tagesbesten Christian Lenz (841/12) zeigten sich die Hausherren aber durchweg zufrieden. Der KC führte mit bis dahin ordentlichen 116 Hölzern - die Partie schien klar entschieden. Doch im Schlussblock kam plötzlich Unruhe auf. Während Wettenbergs Top-Scorer der letzten Jahre, Kai-Uwe Schnell (835/11), einen sicheren Auftritt hinlegte, stand Steven Groß (737/1) unerwartet von der ersten Kugel an neben sich. Eine signalisierte Auswechselung konnte jedoch vermieden werden, weil die KSG-Akteure Sebastian Knoth (782/4) und Thomas Schaub (771/2) im weiteren Spielverlauf nicht damit drohten, die zum eigenen Punktgewinn geforderten 817 LP anzugreifen. Damit war der vom KC 88 Wettenberg angestrebte 3:0-Erfolg zum geglückten Saisonauftakt unter Dach und Fach.

KSV Baunatal - M85 Mittelhessen 4795: 4782 (2:1/40:38): Der erste Spieltag in der Hessenliga verlief für Ex-Zweitligist Meteor 85 besser als erwartet. Schon zu Beginn zeigte Topspieler Alex Lehnhausen (852/11), dass er sich vor niemandem in dieser Liga verstecken muss. Nur Stefan Hormel (749/1) fand nicht die richtigen Wege gegen Bauer (856/12) und Wagner (806/9). Im zweiten Block zeigten die Nordhessen mit Manuel Brombach (757/6) und Leischner (778/7) erste Schwächen, was der gut aufgelegte Rolf Rohrbach (811/10) und auch René Junge (782/8) zu nutzen wussten. Die 61 Hölzer Rückstand aus dem ersten Block waren bei zwei Holz Differenz nahezu egalisiert, der dritte Spielwertungspunkt nur noch Formsache.

Kai Bolte zu Beginn sehr stark

Hochspannung dann im letzten Block: Kai Bolte mit überragender erste Hälfte (437) und Robert Gellert brachten Meteor nach zwei Bahnen mit über 40 Holz in Front. Die Gastgeber zeigten sich beeindruckt, entdeckten aber ihr Kämpferherz. Auf den letzten beiden Bahnen wechselte die Führung mehrmals - und so war es am Ende vor allem dem nervenstarken Weickert (829)/10) zuzuschreiben, der sich knapp vor Bolte (820/9) platziert. Genauso gelang es Beckherrn (769/4), der den auf den technisch anspruchsvollen Bahnen erstmalig spielenden Robert Gellert (768/3) gerade noch abfangen konnte. Somit wurden die angestrebten 31 Einzelwertungspunkte erreicht. Da einige Gastgeber zum Teil deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben, war man zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle und die Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg hielt sich in Grenzen.

Jörg Schnell trägt sein Scherflein zum Start nach Maß für seinen KC 88 Wettenberg bei.

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