Fabian Maurice Baumgarten (BBA Gießen 46ers) nimmt Maß. Der Frankfurter Julian Steinfeld (l.) steht für einen Block zu weit entfernt. FOTO: FRIEDRICH
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Fabian Maurice Baumgarten (BBA Gießen 46ers) nimmt Maß. Der Frankfurter Julian Steinfeld (l.) steht für einen Block zu weit entfernt. FOTO: FRIEDRICH

Aufholjagd kommt zu spät

(jsg). In einem unterhaltsamen Basketballspiel mussten sich die BBA Gießen 46ers am Sonntag in der NBBL der Spielgemeinschaft aus Frankfurt geschlagen geben. Nach einem 25:38-Rückstand zur Halbzeit steigerten sich der Gießener Bundesliga-Nachwuchs. Als Sebastian Brach zum Buzzerbeater von der eigenen Dreierlinie ansetzte, hielten die Zuschauer noch mal den Atem an. Der Wurf verfehlte aber sein Ziel, und die Gäste siegten mit 80:78.

Das anfängliche 2:0 durch Brach sollte am Ende die einzige Führung der heimischen U19 bleiben. Nico Lagerman und Till Wagner hielten ihr Team im Spiel, doch nach dem 11:9 legten die Skyliners/Eintracht erstmals einen zweistelligen Vorsprung vor. Tim Schneider verkürzte nach einer Auszeit mit zwei Distanztreffern zum 17:21 nach einem Viertel. Für die spektakulärsten Punkte des Nachmittags sorgte Lagerman mit einem einhändigen Dunking, doch so leicht ging es selten für die Gießener.

Der Ball lief in den Reihen der Lahnstädter nun gut, sie vergaben aber mehrere Layups und einen Dreier. So waren es beim 20:30 wieder zehn Punkte Rückstand. Auch ein schöner Zug zum Korb von Robin Njie konnte das Spiel nicht enger gestalten. Frankfurt bekam neun zweite Chancen und zog bis zur Halbzeit auf 38:25 davon.

Nach der Halbzeit war es wieder Brach, der per Dreier die ersten Punkte erzielte. Doch die Mainstädter legten nach und erhöhten ihren Vorsprung, sodass die Teams über weite Strecken des Viertels durch 13 Zähler getrennt waren. Mit guter Defensive und verbesserter Reboundarbeit knabberten die 46ers aber noch etwas von der Gästeführung ab und gingen mit 48:56 ins Schlussviertel.

Dort agierten die Gastgeber gut, aber die Frankfurter konterten auch ohne ihren Topscorer Len Schoormann. Das Team von Ivica Piljanovic ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Brach und Lagerman sorgten mit ihren Dreiern dafür, dass es mit 70:73 in die letzte Minute ging. Nachdem Frankfurts Jordan Samare auf 77:70 erhöht hatte, brachten fünf Schneider-Freiwürfe seinem Teamkollegen Brach die Chance auf den Gamewinner. Die Aufholjagd kam aber zu spät.

"Wenn wir gewisse Unkonzentriertheiten in der Defensive und im Rebound nicht gehabt hätten, hätten wir eine reelle Chance gehabt. Ich bin stolz, wie uns die zweite Fünf zurück ins Spiel gebracht hat", bilanzierte Trainer Piljanovic.

Gießen: Brach (25 Punkte), T. Schneider (22), Lagerman (15), Wagner (4), Jakob (3), Maruschka (3), Baumgarten (2), Bötz (2), Njie (2), Kalusche, P. Schneider

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