Aufatmen in Marburg

  • Markus Konle
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(mri/kus). Große Freude bei den Bundesliga-Basketballerinnen des BC Marburg. Die Mittelhessinnen gewannen am Wochenende beide Kellerduelle und haben sich damit zumindest vorerst ins Mittelfeld verabschiedet. Zunächst setzte sich der BC am Freitag im Spiel des Drittletzten beim Vorletzten in Saarlouis mit 83:43 (37:26) durch, am Sonntag folgte gegen Schlusslicht Heidelberg beim Heimdebüt von Trainer Christoph Wysocki ein 64:61-Erfolg. Damit haben sich die Marburgerinnen auf Platz sieben im Zwölferfeld verbessert.

In Saarlouis zeigte der BC eine starke Vorstellung, führte nach einem anfänglichen Rückstand mit 23:11 (10.) und 37:26 (20.). Ein Marburger 11:0-Lauf zum 57:30 (25.) sorgte im dritten Viertel für die Vorentscheidung, spätestens beim 69:32 (31.) war die Frage nach dem Sieger beantwortet. »Das war ein tolles Spiel. Die Verteidigung war Bombe. Wir haben viel gepresst und gut als Mannschaft verteidigt«, freute sich Wysocki hinterher: »Vorne haben wir die Centerinnen gut bedient. Wir haben 18 Assists, so haben wir uns das vorgenommen.« Beste Werferinnen bei Marburg waren Arthur (16), Wilke (15), Klug (14) und Simon (13).

Deutlich enger war am Sonntag die Begegnung gegen Heidelberg. Zur Halbzeit sahen die Hessinnen angesichts einer 44:26-Führung schon wie die sicheren Siegerinnen aus. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein, und die Gastgeberinnen mussten bis zur letzten Sekunde zittern. Heidelberg war nach der Pause bissiger und konzentrierter, kam Punkt um Punkt heran und glich 5:10 Minuten vor Schluss aus (56:56). In der folgenden Auszeit stellte Wysocki die Verteidigung um, und der BC verschaffte sich wieder ein kleines Polster (62:56, 38.). Doch Heidelberg verkürzte noch zweimal auf einen Zähler, ehe Theresa Simon 20 Sekunden vor Ende zum 64:61-Endstand für die Marburgerinnen traf, die bereits am Mittwoch in Herne schon wieder im Bundesliga-Einsatz sind. Beste Werferinnen des BC gegen Heidelberg waren Bertholdt (23), Wilke (17) und Arthur (10).

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