Auch Leistungsträger sagen zu

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(bs/cso). Der Fortbestand des Drittliga-Standorts ist beschlossene Sache, ein neuer Trainer gefunden. Nach den jüngsten Meldungen zur Zukunft der HSG Wetzlar U23 (diese Zeitung berichtete) haben nun auch die geschäftsführenden Vorstände der Stammvereine TSV Dutenhofen und TV Münchholzhausen ihre Zustimmung erteilt, dass der Spielbetrieb der U23 in der 3. Liga über das Rundenende hinaus fortgesetzt und die Lizenz für die kommende Saison beantragt werden soll. Ein avisierter Rückzug aus der dritthöchsten Klasse ist vom Tisch.

"Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Nachricht kundtun dürfen", so Horst Knorz, Vorsitzender der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und des TSV Dutenhofen. "Unsere junge Mannschaft hat es sich verdient, dass hier auch weiterhin die Grundlagen für eine Drittliga-Zugehörigkeit geschaffen werden. Sie hat ein Signal gesetzt, dass es weitergehen soll und wir sind froh, dass sich in der Zwischenzeit ein Förderkreis formiert hat, der für ein wirtschaftliches Fundament sorgt."

Auch Aufsichtsrat und Geschäftsführung der HSG Wetzlar freuen sich über diese Entscheidung. "Die Nachricht vom möglichen Rückzug hat neue Kräfte im Umfeld unserer Trägervereine freigesetzt. Das ist klasse, genau wie die Tatsache, dass sich in den vergangenen Wochen ein Förderkreis gebildet hat, der gemeinsam mit den Vorständen die wirtschaftliche Verantwortung übernimmt und sich organisatorisch tatkräftig für den Drittliga-Standort und den Jugend-Leistungshandball einsetzt", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

Nachdem die Beantragung der Drittliga-Lizenz für die kommenden Saison nun beschlossene Sache ist und die Mannschaft dem vorzeitigen Klassenerhalt greifbar nahe ist, treiben die Verantwortlichen um Jugendkoordinator Andreas Klimpke die Personalplanungen voran. Klar ist, dass Trainer Thomas Weber den Verein verlassen wird. Für Weber übernimmt Gennadij Chalepo. Auch einige Leistungsträger haben bereits ihre Zusage für die nächste Saison erteilt.

"Unser Nachwuchskonzept hat sich bewährt. Deshalb soll es auch losgelöst von der Nichtbeantragung des Jugendzertifikats erfolgreich weitergeführt werden", so Andreas Klimpke, der bei der HSG Wetzlar Ende Februar als hauptamtlicher Jugendkoordinator ausscheiden wird, für den Verein jedoch weiterhin die Kaderplanung aller leistungsorientierten Teams leitet.

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