Atzbacher Abstieg besiegelt

(tiv) Eine Saison lang durften die Damen 40 des TC Atzbach in der Tennis-Hessenliga auf Punktejagd gehen. Im nächsten Jahr werden die Lahnauerinnen diese Erlebnisse dagegen nicht mehr auf höchstem Tennisniveau erleben, da durch die 4:17-Niederlage beim TC BW Bensheim der Abstieg endgültig besiegelt wurde.

(tiv) Eine Saison lang durften die Damen 40 des TC Atzbach in der Tennis-Hessenliga auf Punktejagd gehen. Im nächsten Jahr werden die Lahnauerinnen diese Erlebnisse dagegen nicht mehr auf höchstem Tennisniveau erleben, da durch die 4:17-Niederlage beim TC BW Bensheim der Abstieg endgültig besiegelt wurde. Nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt haben die Herren 55 des TV Watzenborn. Der Hessenligist musste sich im Heimduell gegen den TC BW Wiesbaden mit 7:14 geschlagen geben. Als Vorletzter haben die Pohlheimer lediglich noch wage Hoffnungen, dem Abstieg durch einen hohen Sieg beim Meisterschaftsanwärter Herborn bei einer gleichzeitig deutlichen Pleite des Ober-Mörler TC zu entkommen. Zittern müssen ebenfalls noch die Damen 50 des TC Wettenberg. Der Aufsteiger kassierte gegen den TC SW Frankfurt eine knappe 10:11-Niederlage, wodurch die Wettenbergerinnen auf den drittletzten Rang abgerutscht sind.

Damen 40 / TC BW Bensheim - TC Atzbach 17:4: In den ersten drei Spielen verloren die Lahnauerinnen zwei Einzel erst im dritten Satz. Jutta Sievers gelang es, die Negativserie zu durchbrechen, indem die Mannschaftsführerin mit 6:1 und 6:4 die Oberhand behielt. Nach einer weiteren knappen Dreisatzpleite durch Marianne Gast holte Irmhild Sauter mit 6:4, 3:6, 6:2 den zweiten Einzelerfolg des Tages. In den Doppeln dann wieder ein ähnliches Bild: Atzbach verpasste jeweils im dritten Satz die Entscheidung. So unterlagen Kester Bernitt/Barbara Fink sowie Sievers/ Gast je mit 4:6 im letzten Durchgang. Die Atzbacherinnen möchten sich nun zu Hause gegen den Meister Safo Frankfurt mit einem ordentlichen Auftritt von der Hessenliga-Bühne verabschieden. - Auf einen Blick: Bernitt 6:3, 4:6, 2:6; Köhlinger 3:6, 4:6; Fink 6:3, 4:6, 1:6; Sievers 6:1, 6:4; Gast 4:6, 6:2, 3:6; Sauter 6:4, 3:6, 6:2; Bernitt/Fink 6:3, 6:7; 4:6; Sievers/Gast 6:3, 2:6, 4:6; Sauter/Wanderer 4:6, 2:6.

Damen 50 / TC Wettenberg - TC SW Frankfurt 10:11: "Wahrscheinlich war das Spiel bereits nach den Einzeln entschieden", trauerte die Wettenberger Spielführerin Evi Ampt den vergebenen Möglichkeiten hinterher. Zunächst brachten Christina Jäger und Elisabeth Bode ihr Team mit hauchdünnen Niederlagen mit 0:4 in Rückstand. Ampt konterte trotz klar verlorenem ersten Satz (1:6) mit zwei Tiebreak-Gewinnen, ehe Karla Stroh in umgekehrter Ampt-Manier verlor. Nachdem auch Christel Kirschbaum in zwei Sätzen das Nachsehen hatte, fuhr Claudia Freitag die Punkte drei und vier ein. Die Ausgangslage vor den Doppeln war somit klar: Drei Siege mussten her. Jäger/Kirschbaum sowie Stroh/Anna Fiedler gewannen jeweils in zwei Durchgängen. Jedoch mussten sich Bode/Ampt erneut mit 6:7 im dritten Satz geschlagen geben. "In den Doppeln wurde es zwar noch einmal spannend, aber so müssen wir in Frankfurt gewinnen, um ganz sicher nicht abgestiegen zu sein. Das gute Matchpunktverhältnis kommt uns da sicher zugute", so Ampt zur finalen Begegnung beim FTV Frankfurt. - Auf einen Blick: Jäger 7:5, 4:6, 6:7; Bode 6:7, 5:7; Ampt 1:6, 7:6, 7:6; Stroh 6:2, 5:7, 6:7; Kirschbaum 3:6, 4:6; Freitag 6:1, 6:4; Bode/Ampt 1:6, 6:4, 6:7; Jäger/Kirschbaum 6:1, 6:4; Stroh/Fiedler 6:3, 6:3.

Herren 55 / TV Watzenborn - TC BW Wiesbaden 7:14: Prekär sieht auch die Lage beim TV aus. Die vierte Saisonniederlage im fünften Spiel lässt die Hoffnungen auf ein Happy End auf ein Minimum sinken. Die Watzenborner Nummer eins, Gerd Rehberg, brachte die eigene Truppe mit 2:0 in Führung. Richard Kania zeigte im Anschluss ebenfalls eine gute Leistung, die allerdings nicht mit dem zweiten Einzelerfolg gekrönt wurde. Nach einer Abfuhr für Norbert Siebenhaar glich Gerhard Böck zum 4:4 aus. Das war es dann auch mit der Pohlheimer Herrlichkeit, da sowohl Hans Heß als auch Helmut Hofmann unterlagen. Zwei weitere Pleiten in den Doppeln machten die Gesamtniederlage perfekt, wobei Kania/Heß noch einmal als Duo zu überzeugen wussten und mit 6:1 und 6:0 siegten. - Auf einen Blick: Rehberg 3:6, 6:0; 7:6; Kania 6:2, 6:7, 6:7; Siebenhaar 0:6, 0:6; Böck 6:2, 6:4; Heß 0:6, 3:6; Hofmann 4:6, 6:7; Rehberg/Hofmann 6:1, 2:6, 6:7; Siebenhaar/Böck 0:6, 3:6; Kania/Heß 6:1, 6:0.

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