TC Atzbach zeigt zu viel Respekt

(tiv) Als letzter heimischer Vertreter sind die Damen 40 des TC Atzbach am vergangenen Wochenende in die Tennis-Hessenligasaison der Altersklassen gestartet. Bei der TSG Darmstadt konnte allerdings kein Auftakt nach Maß gefeiert werden, denn die Mannschaft um Spielführerin Jutta Sievers unterlag mit 7:14. Indessen griffen die 50er Damen des TC Wettenberg bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit zum Schläger. Dem Aufsteiger gelang es nicht, nach seinem Erfolg in Bürstadt erneut doppelt zu punkten, sondern er musste sich auf eigenem Platz knapp mit 10:11 gegen den TC Rosenhöhe Offenbach geschlagen geben.

(tiv) Als letzter heimischer Vertreter sind die Damen 40 des TC Atzbach am vergangenen Wochenende in die Tennis-Hessenligasaison der Altersklassen gestartet. Bei der TSG Darmstadt konnte allerdings kein Auftakt nach Maß gefeiert werden, denn die Mannschaft um Spielführerin Jutta Sievers unterlag mit 7:14. Indessen griffen die 50er Damen des TC Wettenberg bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit zum Schläger. Dem Aufsteiger gelang es nicht, nach seinem Erfolg in Bürstadt erneut doppelt zu punkten, sondern er musste sich auf eigenem Platz knapp mit 10:11 gegen den TC Rosenhöhe Offenbach geschlagen geben.

TSG Darmstadt - TC Atzbach 14:7: "Wir haben gut mitgespielt und sind nicht untergegangen", lautete das Fazit von Jutta Sievers. Zum Auftakt hatte Kester Bernitt im Duell der Einser gegen Simona Nesnidal nicht viel zu bestellen und verlor glatt in zwei Sätzen. Die Tschechin, die seit mehreren Jahren (!) ungeschlagen ist, war laut Sievers "einfach zu stark". Ebenfalls in guter Form präsentierte sich die Kontrahentin von Gabriele Köhlinger, Silke Angersbach, die die Atzbacher Nummer zwei in kurzer Zeit besiegte. Barbara Fink lieferte dagegen eine "gute kämpferische Leistung" (Sievers) ab, so dass ein 4:6, 7:6 und 7:6 zu Buche stand.

Im Anschluss hatte die Atzbacher Spielführerin in ihrem Einzel keine Probleme und brachte das eigene Team wieder auf 4:4 heran. Doch erneut zeigten sich die Gäste zweimal unterlegen und gingen somit mit einem 4:8-Rückstand in die entscheidenden Doppel. "In den Einzeln war mehr für uns drin, aber wir hatten zu viel Respekt", so Sievers. Nachdem die TSG ihre Spitzenspielerinnen Nesnidal und Angersbach zu einem Doppel zusammengestellt hatten, wurde dem TCA auch die letzte Hoffnung auf Zählbares genommen, da die Darmstädter Paarung zu überlegen agierte und locker die restlichen Zähler zum Gesamtsieg einfahren konnte.

Auf einen Blick: Bernitt 4:6, 0:6; Köhlinger 0:6, 0:6; Fink 4:6, 7:6, 7:6; Sievers 6:2, 6:2; Gast 1:6, 4:6; Sauter 4:6, 3:6; Bernitt/Sauter 0:6, 1:6; Sievers/Gast 6:4, 1:6, 6:3; Fink/Wanderer 5:7, 0:6.

TC Wettenberg - TC Rosenhöhe Offenbach 10:11: Im Duell zweier Aufsteiger musste das Team um Spielführerin Evi Ampt bereits vor Spielbeginn die erste Niederlage einstecken, denn sowohl Elisabeth Bode als auch Karin Tafferner waren aus privaten Gründen verhindert und konnten somit nicht an der Partie teilnehmen. Wettenbergs Nummer eins, Christina Jäger, setzte sich im ersten Einzel des Tages in drei Sätzen gegen ihre Offenbacher Kontrahentin durch. Nach Ampts deutlicher 2:6, 1:6-Niederlage gaben sich Karla Stroh und Christel Kirschbaum jeweils im Tiebreak des dritten Durchgangs geschlagen. So war es schließlich Claudia Freitag, die dank eines souveränen Zweisatzsieges den zweiten Einzelerfolg der Gastgeberinnen einfuhr. Berechtigte Hoffnungen sollte es dann vor den Doppeln geben, waren doch gerade diese ausschlaggebend für den Aufstieg in die höchste hessische Spielklasse. Folglich machten Ampt/Stroh beim 6:1 und 6:1 auch kurzen Prozess, bevor die neu formierte Paarung Jäger/Wassmuth ohne Chance blieb und verlor. Freitag/Anna Fiedler bewiesen noch einmal Moral und brachten Wettenberg auf 10:11 heran, was allerdings nichts mehr an der ersten Wettenberger Saisonniederlage änderte. "Bereits im letzten Jahr waren wir Offenbach deutlich unterlegen.

Mit unseren beiden Ausfällen dachten wir, dass es auch dieses Mal eine hohe Niederlage geben wird. So gesehen können wir mit dem Ausgang noch zufrieden sein", äußerte sich Evi Ampt nach Spielende.

Auf einen Blick: Jäger 6:3, 3:6, 7:6; Ampt 2:6, 1:6; Stroh 2:6, 7:5, 6:7; Kirschbaum 7:5, 0:6, 6:7; Freitag 7:5, 6:1; Wagner 0:6, 2:6; Ampt/Stroh 6:1, 6:3; Jäger/Wassmuth 4:6, 0:6; Freitag/Fiedler 7:5, 5:7, 7:6.

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