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An Leistungsgrenze gehen

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Von: Marc Steinert

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(mgs). Nachdem die Handballerinnen der HSG Lumdatal beim Tabellenführer SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim nach starker erster Halbzeit doch noch mit 16:36 unter die Räder gekommen waren, hofft das Team von Trainer Marcel Köhler in der Dritten Liga, an diesem Wochenende mehr Gegenwehr leisten zu können. Dafür fährt das Schlusslicht in seiner neunten Saisonpartie nach Nordrhein-Westfalen und gastiert am Samstagnachmittag (16 Uhr) beim TB Wülfrath.

Doch auch der Tabellensiebte hat natürlich rein gar nichts zu verschenken, soll es im kommenden Jahr nicht in die Abstiegsrunde gehen.

»Ich erwarte auf jeden Fall eine Leistungssteigerung der Mannschaft und jeder einzelnen Spielerin. Die letzten beiden Spiele haben mir nämlich nicht gefallen«, denkt Köhler nicht nur an die zweiten 30 Minuten jüngst in Mainz, sondern auch an die 21:25-Niederlage im Kellerduell gegen den TuS Königsdorf zurück. »Auch wenn Wülfrath sicherlich eine gute Mannschaft hat, haben wir sicherlich dann eine Chance, wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen. Aber auch nur dann!«

In der Tat hat Wülfrath schon mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und in fünf seiner bisherigen neun Partien Punkte eingefahren. Zwar konnte das Team von Trainer Michael Cisik nur eine seiner letzten vier Partien für sich entscheiden (26:23 bei der HSG Rodgau Nieder-Roden), die jüngsten klaren Niederlagen konnten aber nicht verwundern, da mit Tabellenführer Mainz-Bretzenheim und dem Dritten Fortuna Düsseldorf große Kaliber auf den Turnerbund gewartet hatten. »Das ist daher für mich kein Maßstab. Vor allem zu Hause wollen sie sich jetzt bestimmt ganz anders präsentieren. Wülfrath verfügt über eine Mannschaft, in der viele Spielerinnen variabel auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden können, was sie sehr schwer ausrechenbar macht. Zudem ziehen sie ihr Tempospiel über die erste und zweite Welle sowie über die schnelle Mitte gnadenlos durch«, so Köhler.

Er weiß, worauf es für sein Team ankommen wird, wenn es im Niederbergischen eine Chance haben möchte. »Unser Angriffsspiel darf sich nur wenige Fehler erlauben, damit wir den TB nicht zu Gegenstößen einladen. Aber natürlich muss unser Rückzugsverhalten stimmen, am besten wäre es, Stoppfouls hinzubekommen. Wir müssen Wülfrath ins gebundene Spiel bekommen und da dann vor allem auf das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin achten.« Personell sieht es bei der HSG Lumdatal gut aus, voraussichtlich stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.

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