Schach-Bezirksoberliga

Alsfeld II mit Sieg an die Tabellenspitze

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(pm). Die zweite Mannschaft des Alsfelder Schachvereins gewann in der Bezirksoberliga deutlich mit 5,5:2,5 gegen Burghaun und ist damit Tabellenführer. Dieser Sieg war nicht selbstverständlich, da die Alsfelder drei Stammspieler ersetzen mussten.

Der erste durchaus glückliche Punkt wurde von Gerd Paschke an Brett fünf eingefahren. Beide Spieler wählten die lange Rochade, um anschließend auf dem Königsflügel anzugreifen. In einer ausgeglichenen Stellung verpatzte der Burghauner ohne Not einen Turm und gab auf. Friedrich Heinz kämpfte an Brett eins mit einem Turm gegen einen Springer und zwei Freibauern. Mit seinem König gelang es ihm, den Vormarsch zu stoppen. In der Folge verlor er durch das Übersehen einer Springergabel seinen Turm und musste aufgeben. An Brett sieben gewann Dr. Jens Schweisgut bereits im elften Zug einen Springer. Unter Ausnutzung dieses materiellen Vorteils war es am Ende nur Formsache, seinen Gegner im 47. Zug matt zu setzen. Erstmalig spielte Michael Knoth an Brett acht für die Alsfelder. In einer fehlerfreien Partie gewann er zunächst das Läuferpaar, anschließend zwei Bauern, um am Ende sogar matt zu setzen. Den vierten Mannschaftspunkt holte überraschend Nils Kneußel an Brett sechs. Durch ein schönes Manöver hatte der Burghauner einen Bauern gewonnen. Dies allein hätte in dem Turmendspiel nicht für den Sieg gereicht. Dann verlor der junge Alsfelder unnötigerweise einen weiteren Bauern und stand kurz vor der Niederlage. Durch einen groben Fehlzug verlor der Burghauner seinen Turm, wodurch Kneußel noch zum Sieg kam.

Trotz eines Mehrbauern im Schwerfigurenendspiel bot Fritz Schweisgut an Brett vier seinem Gegner das Remis an. Da dieser akzeptierte, war der Alsfelder Mannschaftssieg sichergestellt. Durch Zeitnot fand der Gegner von Michael Honstein an Brett zwei nicht die besten Züge und verlor. Der junge Alsfelder hatte zwar früh die Qualität gewonnen, aber einer seiner Springer stand über den gesamten Partieverlauf untätig am Rand und fehlte zur Verstärkung. Detlef Bruchschmidt spielte die letzte Partie an Brett drei. Eine sehr wechselhafte Partie, sogar mit zwischenzeitlichem deutlichen Vorteil für den Alsfelder, verlor er noch im Endspiel.

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