Alsfeld II bleibt im Titelrennen

  • vonred Redaktion
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(pm). Die zweite Mannschaft des Alsfelder Schachvereins erkämpfte sich in der Bezirksoberliga ein 4:4 in Schencklengsfeld und bleibt damit im Titelrennen bei noch zwei ausstehenden Spielen.

Die Brüder Jens und Fritz Schweisgut an den Brettern vier und sechs akzeptierten die Remisangebote ihrer Gegner, obwohl der Ausgang des Mannschaftskampfes noch offen war. Fritz Schweisgut fühlte sich in der Stellung unwohl und war über das gegnerische Angebot froh. Jens Schweisgut hatte für seinen Angriff einen Bauern geopfert und wurde nach mehrmaligen Remisangeboten schwach, auch weil ihm die Ideen für den Angriff ausgingen.

Nachwuchsspieler Noah Schlitt bemühte sich an Brett acht, eine solide Partie zu spielen. Bis auf eine kleine Unachtsamkeit, die einen Bauern kostete, gelang ihm dies. Am Ende war dieser Zentralbauer spielentscheidend und für die Niederlage des jungen Alsfelders verantwortlich. Auch das Brett zwei ging für die Alsfelder durch Friedrich Heinz verloren. In der Eröffnung gewann er einen Bauern. Die Verteidigung dieses Vorteils war für seine Entwicklung so nachteilig, dass das Endspiel für ihn negativ ausging. Mit einer sehr schönen Angriffspartie gelang es Claus Wicker am Spitzenbrett, einen Punkt für Alsfeld zu erspielen und damit auf 2:3 zu verkürzen. Der passive Aufbau erlaubte ihm, seinen durchschlagenen Angriff auf den unrochierten König durchzuziehen.

Luis punktet

Die drei noch laufenden Partien zeigten keine Vorteile für die Alsfelder, sodass es nach einer Niederlage aussah. An Brett fünf geriet Detlef Bruchschmidt in einen sehr starken Angriff, der ihn einen Bauern kostete. Doch die verbliebenen Figuren neutralisierten die gegenseitigen Drohungen und man einigte sich auf ein Remis. John Luis an Brett sieben behakelte sich mit seinem Gegner in einer sehr geschlossenen Partie. In der Zeitnotphase gab der Schencklengsfelder nach einem Bauernverlust überraschend auf. Der Ausgleich.

An Brett drei hatte Bernd Miemelt nun sogar die Chance, noch einen Alsfelder Sieg zu erspielen. In beidseitiger Zeitnotphase nährte er die Hoffnung auf einen späten Sieg durch einen starken Angriff auf dem Damenflügel. Durch die fehlende Bedenkzeit fand der Alsfelder nicht die gewinnbringende Fortsetzung und musste das Unentschieden annehmen. Mit dem Restprogramm gegen Fulda und Ehrenberg ist noch alles möglich.

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