Alle haben in der Fremde anzutreten

In der Handball-Landesliga der Männer geht es an diesem Wochenende für alle Mannschaften auf Reisen. Die HSG Wettenberg II will versuchen, bei TuS Holzheim zu punkten, die HSG Lollar/Ruttershausen unterdessen an den Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Zudem möchte die MSG Linden nach zwei Jahren wieder in Breckenheim gewinnen, die TSF Heuchelheim nicht in den Tabellenkeller rutschen und der TSV Lang-Göns Stabilität in der gesamten Mannschaft gewinnen.

Von LBN

In der Handball-Landesliga der Männer geht es an diesem Wochenende für alle Mannschaften auf Reisen. Die HSG Wettenberg II will versuchen, bei TuS Holzheim zu punkten, die HSG Lollar/Ruttershausen unterdessen an den Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Zudem möchte die MSG Linden nach zwei Jahren wieder in Breckenheim gewinnen, die TSF Heuchelheim nicht in den Tabellenkeller rutschen und der TSV Lang-Göns Stabilität in der gesamten Mannschaft gewinnen.

TuS Holzheim – HSG Wettenberg II (Sa., 18 Uhr, Sportzentrum): Nach der Derbyniederlage zu Hause gegen den TSV Lang-Göns wartet auf die HSG Wettenberg die nächste schwierige Aufgabe auswärts beim TuS Holzheim. Die Heimmannschaft konnte am vergangenen Wochenende überraschend den TV Breckenheim deutlich mit 27:18 schlagen. Zudem hat der Gegner der HSG Wettenberg erst ein Spiel zu Hause verloren, weshalb Trainer Dragan Nenad genau weiß, worauf es beim Auswärtsspiel ankommt: "Wir fahren zu einer Mannschaft, die extrem heimstark ist. Sie haben vergangenes Wochenende ein sehr starkes Spiel gegen Breckenheim gezeigt. Für uns wird es wichtig sein, deren Tempo zu unterbrechen. Sie spielen eine schnelle Mitte und eine starke erste Welle."

Dabei wird der Kader ähnlich sein wie beim Derby gegen Langgöns. Es kann allerdings sein, dass der ein oder andere Spieler bei der ersten Mannschaft aushelfen wird, sodass Trainer Nenad auf die Unterstützung aus Spielern der dritten Mannschaft hofft.

TSG Oberursel – HSG Lollar/Ruttershausen (Sa., 19:30 Uhr, Erich-Kästner-Schule): Der Gegner der HSG Lollar/Ruttershausen konnte am letzten Wochenende in Heuchelheim gewinnen und hat damit auch den letzten Tabellenplatz verlassen. Oberursel scheint sich nach dem Trainerwechsel gefangen zu haben. Sören Asboe weiß genau, worauf es ankommen wird: "Oberursel hat sich stark verbessert in den letzten Spielen. Wir wollen natürlich nachlegen und den nächsten Sieg holen. Unser Gegner hat eine junge Truppe mit starkem Spiel über den Kreisläufer und guten individuellen Spielern." Fraglich sind Marlon Los Santos und Eike Schuchmann. Zudem wird Domenic Graf fehlen. Damit die HSG Lollar/Ruttershausen dieses Auswärtsspiel gewinnen kann, muss besonders die Abwehrleistung stimmen, denn da haperte es doch noch in den vergangenen Spielen.

TV Breckenheim – MSG Linden (So., 17 Uhr, Sport-und Kulturhalle Breckenheim): Die MSG Linden fährt am Sonntag zum Angstgegner Breckenheim, denn dort konnten sie die letzten beiden Jahre nicht gewinnen. Nach dem Heimsieg über Goldstein will sich Trainer Mario Weber mit seinem Team weiter steigern und vor allem die Fehlerzahl minimieren. Dabei werden Jannis Wrackmeyer und Lukas Loh nicht mitwirken können. Beim Gegner aus Breckenheim wird es darauf ankommen, sich vom Publikum nicht beeinflussen zu lassen: "Breckenheim spielt eine offensive 6:0-Deckung, ein sehr hohes Tempo und verfügt über einen guten Rückraum. Wir wollen dort gewinnen und müssen dafür diszipliniert spielen und dürfen uns nicht von außen beeinflussen lassen", schaut Weber voraus.

TV Petterweil – TSF Heuchelheim (So., 18 Uhr, Sporthalle Petterweil): Die TSF Heuchelheim müssen zum Tabellenführer TV Petterweil. Der Gegner hat ein Spiel mehr als die heimische MSG Linden und steht auf dem ersten Tabellenplatz. Das macht die Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Claus Well natürlich nicht einfacher. Nach vier Niederlagen in Folge sind die TSF Heuchelheim zudem auf Platz zehn abgerutscht und brauchen nun Punkte, um nicht in den Tabellenkeller zu rutschen. Dabei kommt das Spiel in Petterweil natürlich eher ungelegen. Well gibt die Favoritenrolle klar ab: "Petterweil verfügt mit Florian Wassberg und Jonas Koffler über eine spielstarke Achse zusammen mit ihrem Kreisläufer. Außerdem haben sie einen sehr starken Torhüter." Neben den Langzeitverletzten fehlen nun auch noch Niko Hofmann und Daniel Bley, was die Aufgabe natürlich nicht leichter macht für die TSF Heuchelheim.

TSG Eppstein – TSV Lang-Göns (So., 18 Uhr, Schul-und Sportzentrum Bienroth): Ohne Markus Schmidt, Luca Fuß und Robin Zapf muss der TSV Lang-Göns zur TSG Eppstein reisen. Hinter dem Einsatz von Dennis Hopp steht noch ein Fragezeichen. Der Gegner hat nach der deutlichen Niederlage in Lollar einiges gutzumachen. Nach den Derbywochen, die alle gewonnen werden konnten, will Trainer Michael Razen eine Stabilität in der gesamten Mannschaft erreichen.

Zudem sieht er den Gegner aus Eppstein als direkten Konkurrenten: "Die TSG Eppstein ist sehr gut in die Saison gestartet und steht im Tabellenmittelfeld. Es wird sehr schwer, dort zu spielen, aber für uns geht es dort um wichtige zwei Punkte im Kampf um die oberen Mittelfeldplätze." Dass es schwer wird, in Eppstein zu spielen, liegt auch daran, weil Eppstein bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Heimspiel verloren hat.

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