Für Rasheed Moore (20/blau) und die Fraport Skyliners Frankfurt waren Malcolm Thomas (rechts) und die Münchner Bayern eine Nummer zu groß. FOTO: STORCH
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Für Rasheed Moore (20/blau) und die Fraport Skyliners Frankfurt waren Malcolm Thomas (rechts) und die Münchner Bayern eine Nummer zu groß. FOTO: STORCH

Alba rettet sich im Topspiel

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(dpa/sid). Gezittert, aber doch gewonnen: Meister Alba Berlin hat das Topspiel der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg gewonnen. Der Titelverteidiger siegte am Sonntagabend beim letztjährigen Playoff-Halbfinalist trotz klarer Führung am Ende knapp mit 89:86 (55:38) und hat auch das zweite Saisonspiel für sich entschieden.

Der Euroleague-Club aus Berlin war zu Beginn hellwach, zog bei den ausgeruhten Baskets nach zehn Minuten auf 33:19 davon und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 17 Zähler aus. Doch die Gastgeber kamen nach dem Seitenwechsel deutlich aggressiver aus der Kabine und verkürzten zum Ende des dritten Viertels auf zwölf Zähler. In einem spannenden Abschlussdurchgang glichen die Niedersachsen zwei Minuten vor dem Ende zum 82:82 aus, doch in der Schlussphase war der Hauptstadt-Club nervenstärker. Alba-Profi Markus Eriksson war mit 19 Punkten bester Schütze.

Der FC Bayern München verschlief dagegen bei Fraport Frankfurt das erste Viertel (11:19), kam aber nach der Pause mit Macht und einem starken Nationalspieler Paul Zipser (24 Punkte) zum am Ende ungefährdeten 75:52-Erfolg. Auch gegen Valencia hatte Zipser 20 Punkte erzielt und damit maßgeblichen Anteil am sechsten Sieg im achten Spiel der Königsklasse.

"Diese Sonntagsspiele werden immer gleich ablaufen", sagte Bayern-Trainer Andrea Trincheri nach dem zweiten Saisonsieg. "Der Gegner kann sich eine Woche auf uns vorbereiten, während wir aus einem Spiel am Freitagabend kommen. Wir waren geduldig und haben in der zweiten Hälfte viel besser verteidigt."

Die MHP Riesen Ludwigsburg sind ebenfalls noch unbesiegt. Bei den Telekom Baskets Bonn gewann die Mannschaft von Trainer John Patrick knapp mit 86:82. Elias Harris trumpfte mit 26 Zähler bei den Gästen auf. Als viertes Team hat derzeit auch ratiopharm Ulm zwei Siege auf dem Konto. Bereits am Samstag besiegte die Mannschaft von Trainer Jaka Lakovic klar mit 104:76 gegen Bayreuth.

Der MBC Weißenfels und die Hakro Merlins Crailsheim absolvierten nach einer Corona-Zwangspause vergangene Woche den jeweils ersten Saisonauftritt. Crailsheim setzte sich im Auswärtsspiel 84:66 (44:33) durch. Die zweite Begegnung am Samstagabend gewann die BG Göttingen gegen die Basketball Löwen Braunschweig 79:76 (40:45).

Im Stenogramm

Göttingen - Braunschweig 79:76 (40:45)- Beste Werfer: Nelson (21), Odiase (19), Dawkins (10) für Göttingen - Allen (22), Jallow (19), Mushidi (11), Robinson (10) für Braunschweig.

Weißenfels - Crailsheim 66:84 (33:44)- Beste Werfer: Hooker (15), Michalak (15) für Weißenfels - Mell-Haynes (23), Radosavijevic (19), Lasisi (11) für Crailsheim.

Ulm - Bayreuth 104:76 (51:39)- Beste Werfer: Caupain (18), Osetkowski (18), Petrucelli (16), Holman (13), Heckmann (11), Günther (10) für Ulm - Olisevicius (13), Woolridge (11), Bartley (10) für Bayreuth.

Vechta - Würzburg 80:88 (37:30)- Beste Werfer: Barnett (20), Salumu (17), Vorhees (13), Christen (12) für Vechta - Persons 22xx), Downs (17), Ogden (11), Smith (10) für Würzburg.

Frankfurt - München 52:75 (34:28)- Beste Werfer: Gudmundsson (11) für Frankfurt - Zipser (24) für München.

Bonn - Ludwigsburg 82:86 (34:46)- Beste Werfer: Thompson (13), Gailius (13), Lischka (13), Kratzer (10), Pollard (10) für Bonn - Harris (26), Smith (15), Darden (11), Polas Bartolo (10) für Ludwigsburg.

Oldenburg - Berlin 86:89 (38:55)- Beste Werfer: Herrera (14), Paulding (13), Pressey (13), Boothe (10) für Oldenburg - Eriksson (19), Fontecchio (16), Granger (14), Sikma (12) für Berlin.

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