Alawie schießt Stadtallendorf mit Doppelpack raus

(grm). Eintracht Stadtallendorf hat das Fußball-Hessenpokal-Viertelfinale gegen den FSV Frankfurt knapp mit 1:2 (0:0) verloren. »Wir haben guten Willen gezeigt. In der Liga hätte man nach so einem Spiel gesagt, dass ein Unentschieden verdient gewesen wäre, aber im Pokal hätte es auch in diesem Fall eine Entscheidung geben müssen«, sagte Eintracht-Teammanager Norbert Schlick nach der Partie.

Der FSV war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, ohne dabei allerdings zwingend in Richtung Tor zu agieren. Für die erste Annäherung sorgte Arif Güclü, der eine Flanke von FSV-Kapitän Dominik Nothnagel übers Tor köpfte (12.).

Auf der anderen Seite sorgte ein Schuss von Del-Angelo Williams für keine Probleme bei Kenan Mujezinovic (19.). Die mit Abstand beste Chance hatte ebenfalls die Eintracht, als Jascha Döringer mit einem Schlenzer aus 20 Metern nur den Querbalken traf (37.).

Dass der FSV offensiv kaum zur Entfaltung kam, lag auch an Ben-Luca Fisher und Muhamet Arifi im Stadtallendorfer Abwehrzentrum, die wie in den Wochen zuvor stark spielten. Dennoch waren auch sie machtlos, als in der 58. Minute ein abgefälschter Schuss von Fabian Burdenski bei Muhamet Alawie landete, der aus wenigen Metern zum 1:0 traf. Diese Führung hielt jedoch nicht lange: Nur zwei Minuten später brachte Damijan Heuser einen Eckball von rechts herein und Malcolm Phillips erzielte per Kopf den Ausgleichstreffer.

Wiederum kurz darauf fischte Mateusz Abramowicz einen Distanzschuss von Burdenski noch aus dem Eck (62.). In der 79. Minute sorgte ein strittiger Pfiff von Schiedsrichter Nicklas Rau für Ärger bei der Eintracht: Andu Yobel Kelatti ging nach einem Kontakt mit Ben-Luca Fisher im Strafraum zu Boden - Elfmeter für den FSV. Alawie ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:1.

Bis zum Abpfiff drängte die Eintracht noch auf den erneuten Ausgleich, doch keines der zahlreichen Anspiele fand sein Ziel. Alawies Sturmpartner Arif Güclü hätte die Partie für die Gäste vorzeitig entscheiden können, doch er scheiterte gleich zweimal im Eins-gegen-Eins an Abramowicz (87./90. +3). Somit blieb es am Ende beim knappen 2:1 für den FSV Frankfurt.

TSV Eintracht Stadtallendorf: Abramowicz - Gaudermann, Fisher, Arifi, Schütze - Geisler (79. Lindenthal), Phillips, Zildžovic (82. Sattorov), Döringer (64. Vogt) - Heuser, Williams.

Im Stenogramm: Tore: 0:1 (58.) Alawie, 1:1 (60.) Phillips, 1:2 (78.) Alawie (Foulelfmeter) - Zuschauer: keine - SR.: Rau (Kaichen).

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