Ahmet Marankoz verlässt den FSV Fernwald

(kus) Fußball-Hessenligist FSV Fernwald hat seinen bislang treffsichersten Spieler abgegeben: Stürmer Ahmet Marankoz, der in dieser Saison acht Tore für den FSV erzielte, hat die Steinbacher verlassen und sich wieder dem Verbandsligisten FSV Schröck angeschlossen. Dies teilten die Fernwälder am Silvestertag mit.

"Er wollte weg. Und wenn jemand unbedingt will, macht es keinen Sinn, ihn zu behalten. Wir haben ihm keine Steine in den Weg gelegt", sagt FSV-Trainer Daniyel Bulut. Marankoz, der nun schon zum insgesamt dritten Mal in Schröck anheuert, stand zuletzt allerdings nicht mehr in der Start-Elf der Steinbacher. "Wir haben jetzt zwar keinen echten Stoßstürmer mehr, aber die Jungs haben das vor der Winterpause, als Marankonz auf der Bank saß, richtig gut gemacht und aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt", sagt Bulut. Er hatte zuletzt auf Sven Ehser und Erdic Solak im Angriff gesetzt. Der Trainer hält zwar die Augen nach Verstärkungen offen, wird aber die Verpflichtung eines weiteren Stürmers nicht forcieren. "Wenn sich etwas ergeben sollte, wäre das prima. Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm", sieht Bulut gelassen der Restrunde entgegen.

Zudem vermeldete der FSV Fernwald einen Zugang: Der 20-jährige Mittelfeldspieler Max-Peter Mohr hat sich dem Hessenligisten angeschlossen. Zuletzt spielte Mohr für den Verbandsligisten VfB 1900 Gießen, mit dem sich der Rechtsfuß auf eine Vertragsauflösung verständigte. "Er ist ein Talent aus der Region, der noch entwicklungsfähig ist. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat", sagt Bulut über Mohr, der mit seinen Teamkollegen am 26. Januar in die Vorbereitung auf die Restsaison startet. Zuvor nimmt der FSV noch an einigen Hallenturnieren teil.

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