Landesliga

Acht Walter-Tore für Linden zu wenig

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Die Leichtigkeit des Saisonstarts ist dahin bei Handball-Mitte-Landesligist MSG Linden. Mit dem 19:22 (10:13) beim Tabellenhintermann TV Breckenheim musste man die Minuspunkte vier und fünf, alle in den letzten vier Spielen eingesammelt, hinnehmen.

Die Leichtigkeit des Saisonstarts ist dahin bei Handball-Mitte-Landesligist MSG Linden. Mit dem 19:22 (10:13) beim Tabellenhintermann TV Breckenheim musste man die Minuspunkte vier und fünf, alle in den letzten vier Spielen eingesammelt, hinnehmen.

Dabei war die MSG, trotz des Fehlens des grippekranken Stammtorwarts Michael Rocksien und Rückraumschütze Jannis Wrackemeyer, der sich am Vorwochende zwei Außenbänder im Knöchel gerissen hat, gut ins Spiel gestartet. Nach dem 3:2 der Hausherren durch Timo Treber in der siebten Minute brachte ein 5:0-Lauf durch Tore von Jan Nober, zweimal Jens Berger sowie Lukas Walter und Julian Weber die Gäste deutlich in Führung. "Bis dahin waren wir effektiv und haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sah Trainer Mario Weber die erste Viertelstunde. Doch die Hochphase endete abrupt, "da wir danach wieder in den Trott der letzten Spiele verfallen. Wir lassen zu viele Bälle liegen, spielen sicherlich fünf-, sechsmal den finalen Pass dem Mitspieler auf den Fuß." So konnte Timo Mrowietz nicht nur gerade einmal fünf Minuten später zum 8:8 ausgleichen, sondern Breckenheim drehte das Spiel zur 13:10-Pausenführung.

Der die Gastgeber sofort nach Wiederbeginn einen 3:0-Lauf folgen ließen. Linden versuchte, trotzdem zurück ins Spiel zu kommen. Der beste Werfer, Lukas Walter, traf in der 41. Minute zum 13:17, und als knapp sechs Minuten vor dem Ende Lukas Loh, der nach langer Verletzungspause sein erstes Saisonspiel machte, und Julian Weber sogar auf 18:20 verkürzten, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. "Wir müssen nach einem guten Start mehr Tore werfen. Das ist ein qualitatives Problem, was aktuell einige Spieler haben", fand der Coach deutliche Worte. "22 Gegentore in Breckenheim sind okay. Aber wir nehmen uns, selbst in doppelter Überzahl, völlig unvorbereitete Würfe", wusste er genau, wo der Schuh drückt. "Einziger Lichtblick war, dass Lukas Loh ein paar Minuten spielen konnte. Auch Finn Weber hat im Tor seine Sache ordentlich gemacht."

Breckenheim: Quandt, Robinson; Buckel (2), Crecelius, Barisch, Treber (3), Timo Mrowietz (2), Seitz, Heuss (2), Luft (3/3), Yannick Mrowietz (6), Arne Walter, Jan Walter, Bengli (4).

Linden: Finn Weber, Schindowski; Nober (1), Jung, Mühlhans (1), Lukas Walter (8/1), Deimer (1), Berger (3), Loh (2), Julian Weber (3), Andermann, Höhn, Grundmann.

Im Stenogramm: SR: Breun/Jörg (Großostheim). – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: 6:8 Minuten. – Siebenmeter: 4/3:2/1.

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