Abwehrumstellung bringt Wende

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Als die HSG Kleenheim-Langgöns in der 28. Minute der Drittliga-Partie beim Tabellenhintermann SC Markranstädt mit 8:12 zurücklag, deutete vieles auf den Verlust des zweiten Tabellenplatzes hin. Gut 20 Minuten später hatte das Team von Trainer Marc Langenbach die Partie aber komplett gedreht und schien bei eigener 22:18-Führung in der 49. Minute klar auf der Siegesstraße. Mit dem 23:23 (9:12), das aufgrund der unterschiedlichen zwei Spielhälften als leistungsgerecht zu bezeichnen war, verteidigten die Nina Hess und Co. schlussendlich in der schweren Auswärtspartie den Vizemeisterplatz.

Als die HSG Kleenheim-Langgöns in der 28. Minute der Drittliga-Partie beim Tabellenhintermann SC Markranstädt mit 8:12 zurücklag, deutete vieles auf den Verlust des zweiten Tabellenplatzes hin. Gut 20 Minuten später hatte das Team von Trainer Marc Langenbach die Partie aber komplett gedreht und schien bei eigener 22:18-Führung in der 49. Minute klar auf der Siegesstraße. Mit dem 23:23 (9:12), das aufgrund der unterschiedlichen zwei Spielhälften als leistungsgerecht zu bezeichnen war, verteidigten die Nina Hess und Co. schlussendlich in der schweren Auswärtspartie den Vizemeisterplatz.

Trainer Marc Langenbach hatte denn auch exakt dieser Interpretation für die 60 Minuten: "Wir haben mit unserer 3:2:1-Deckung vor der Pause zuviele zugelassen und sind mit vier Toren in Rückstand geraten. In der Pause haben wir dann auf 6:0 umgestellt und es wesentlich besser gemacht. Schade nur, dass wir unsere eigene Vier-Tore-Führung dann nicht über die Zeit gebracht habe. Ich denke aber, das Unentschieden ist ein gerechtes Ergebnis."

Die Auseinandersetzung lebte vom abwechslungsreichen Spielverlauf mit zahlreichen Höhepunkten. Nach der 7:7-Auszeit der Gastgeber in der 19. Minute musste die HSG Kleenheim-Langgöns bis zur 28. Minute einen 8:12-Rückstand durch SCM-Akteurin Julia Pöschel hinnehmen. Dem folgte ein Kleenheimer 4:0-Zwischenspurt zum 12:12 schon in der 33. Minute und eine deutliche 22:18-Führung (49.) durch Stina Karlsson. In der Endphase aber versagten den Mittelhessinnen vor der immer stärker zu vernehmenden Kulisse die Nerven. Die Verantwortung im Abschluss wurde permanent weitergegeben, sodass sich die Gäste-HSG am Ende mit einem 23:23 begnügen musste.

Das tabellarische Verfolgerduell stand auf gutem Drittliga-Niveau, wobei die HSG Kleenheim-Langgöns nach dem Vier-Tore-Rückstand Charakter zeigte, sich in kurzer zeit wieder herankämpfte und zwischen der 28. und 50. Minute halbzeitübergreifend ein Acht-Tore-Plus verzeichnete. Den starken Rückraum des SC Markranstädt sowie dessen Zusammenspiel mit dem Kreis hatten die Mittelhessinnen ganz gut im Griff, 100 Prozent zu verteidigen waren die SCM-Aktionen allerdings nicht.

Während vor den Toren von Leipzig Jenice Funke mit 7/5 erfolgreichste Gastgeber-Werferin war, kamen bei Kleenheim-Langgöns Stina Karlsson, Janina Langenbach, Kira Suchantke und Tanja Schorradt jeweils auf vier Treffer.

SC Markranstädt: Laneus, Detjen; Schwarz (1), Detland (1), Dreier (4), Pöschel (3), Welhöner (1), Dietrich (1), Smolik (4), Paluskiewicz, Thieme (1), Okon, Funke (7/5).

HSG Kleenheim-Langgöns: Jetishi, Buhlmann; Lüdge, Barnusch, Hess (2), Schuch, Schorradt (4), Suchantke (4), vom Hagen, Bachenheimer, Kiethe (3), Langenbach (4), Karlsson (4), Nau, Winkes (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Lisa Oesker/Alix Ramcke (Loheide/Schwarmstedt). - Zuschauer: 160. - Zeitstrafen: 12:14 Minuten. - Disqualifikation: Langenbach (58., 3 x 2). - Siebenmeter: 5/5:4/4.

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