Der Abstieg des TC Wettenberg steht fest

(tiv) Der TC Wettenberg hat es nicht geschafft und ist abgestiegen. Der Aufsteiger in der Tennis-Verbandsliga der Herren 30, der sich dank eines 16:5-Erfolges vor einer Woche gegen den TC Seeheim doch noch einmal Hoffnungen machen durfte, musste den Rechenschieber am letzten Spieltag der Saison gar nicht erst rausholen, um zu schauen, wie die Konkurrenten sich geschlagen haben, da die eigene 7:14-Niederlage beim TC Pfungstadt nicht den erhofften Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz zur Folge hatte.

(tiv) Der TC Wettenberg hat es nicht geschafft und ist abgestiegen. Der Aufsteiger in der Tennis-Verbandsliga der Herren 30, der sich dank eines 16:5-Erfolges vor einer Woche gegen den TC Seeheim doch noch einmal Hoffnungen machen durfte, musste den Rechenschieber am letzten Spieltag der Saison gar nicht erst rausholen, um zu schauen, wie die Konkurrenten sich geschlagen haben, da die eigene 7:14-Niederlage beim TC Pfungstadt nicht den erhofften Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz zur Folge hatte.

Große Freude herrschte hingegen bei den Damen 50 des TC Krofdorf-Gleiberg. Sie konnten sich mit einem knappen, aber gerechten 11:10-Sieg über den TC RW Vellmar endgültig den Vizemeistertitel gutschreiben lassen. Ohne Wert war der 12:9-Erfolg der 55er Herren des TC Rot-Weiß Gießen im Duell gegen den TC Sontra MSG. Trotz des zweiten Saisonsieges und eines respektablen sechsten Platzes standen die Lahnstädter bereits vorzeitig als Absteiger fest. Klarheit hatten auch die Herren 60 des TC Buseck, denn sie sicherten sich bereits in der letzten Partie souverän den Klassenerhalt. Somit konnten die Busecker auch die knappe 9:12-Niederlage gegen den TC Ulmtal verschmerzen. Ein weiteres Verbandsligajahr steht am Ende zu Buche.

Damen 50 / TC Krofdorf-Gleiberg - TC RW Vellmar 11:10: "Ich habe mir das schon gedacht", begann die Krofdorfer Spielführerin Hannelore Panz ihre Spielanalyse. "Vellmar hat gegen den Meister Lindenau Großauheim vier Einzel gewinnen können, dafür allerdings in den Doppeln verloren. Gegen uns lief es genau umgekehrt", so Panz weiter. Die Niederlagen von Astrid Heger und Reinhild Köstler glichen Helgrit Völpel sowie Sigrid Best-Helduser mit jeweiligen 6:2, 6:4-Erfolgen aus. In einem engen Match behielt Ursula Dasch-Schmidt trotz einer 1:6-Pleite im zweiten Durchgang mit zwei Tiebreakgewinnen die Oberhand. Anneliese Kohler sicherte dann in zwei Sätzen den vierten Einzelerfolg des Tages. Somit war klar, dass die Gastgeberinnen lediglich einen Sieg aus drei Doppeln benötigten, um den Platz endgültig als Sieger verlassen zu können. Völpel/Kohler schafften dies zunächst nicht, und auch Heger/Panz zeigten "zu viele Unkonzentriertheiten" (Panz), sodass schließlich das Parade-Doppel um Best-Helduser/Dasch-Schmidt mit 6:4 und 6:2 nicht nur den Gesamterfolg, sondern auch Tabellenplatz zwei sicherte. - Auf einen Blick: Heger 1:6, 2:6; Völpel 6:2, 6:4; Best-Helduser 6:2, 6:4; Dasch-Schmidt 7:6, 1:6, 7:6; Kohler 6:3, 7:6; Köstler 5:7, 2:6; Völpel/Kohler 5:7, 2:6; Best-Helduser/Dasch-Schmidt 6:4, 6:2; Heger/Panz 1:6, 6:1, 6:7.

Herren 30 / TC Pfungstadt - TC Wettenberg 14:7: Einmal mehr legten die Gäste einen verheißungsvollen Start hin. Sowohl Thomas Ott, der mit 6:3, 3:6, 6:2 seine Einzelbilanz auf 10:2-Punkte ausbaute, als auch Markus Müller brachten die Wettenberger früh in Führung. Doch mit Thorsten Müller-Rietdorfs Zweisatzniederlage nahm das Unheil seinen Lauf. In der Folge kassierten Frank Sendler, Torsten Löper sowie Volker Luh deutliche Pleiten, sodass die Chancen auf den dringend benötigten Sieg merklich schrumpften. Das Duo Ott/Müller verpasste mit 5:7 im dritten Satz einen Doppelerfolg, ehe Müller-Rietdorf/Löper ebenfalls das Nachsehen hatten. Einzig die Paarung Sendler/Luh fuhr mit 7:5, 2:6, 6:2 die letzen drei Zähler der aktuellen Verbandsliga-Zeit des TC Wettenberg ein. - Ergebnisse: Ott 6:3, 3:6, 6:2; Müller 6:3, 7:6; Müller-Rietdorf 2:6, 4:6; Sendler 2:6, 2:6; Löper 2:6, 1:6; Luh 1:6, 3:6; Ott/Müller 2:6, 6:0, 5:7; Müller-Rietdorf/Löper 5:7, 2:6; Sendler/Luh 7:5, 2:6, 6:2.

Herren 55 / TC Rot-Weiß Gießen - TC Sontra MSG 12:9: Die Hausherren konnten über die gesamte Spieldauer den feststehenden Abstieg aus ihren Köpfen streichen und zeigten mit gutem Tennis, dass sie es durchaus verdient gehabt hätten, als sechstplatziertes von acht Teams in der Klasse zu bleiben. So egalisierte Jochen Pellatz mit 6:2, 6:3 die Auftaktpleite von Wolfgang Milch. Starke Auftritte legten auch Lothar Kaminski sowie Christian Friedrich auf dem roten Untergrund hin. Die beiden Bilanzbesten der diesjährigen Spielzeit setzten sich leicht und locker in zwei Sätzen durch, bevor Rolf Gruß und Dieter Sacher klare Niederlagen bezogen. In den Doppeln spielten die Uni-Städter schließlich ihre ganze Erfahrung aus. Zunächst behaupteten sich Pellatz/Gruß mit 7:6, 6:3, im Anschluss folgten Kaminski/Friedrich mit einem 6:4, 6:1-Erfolg. Die Paarung Milch/Bernhard Hensel besaß zum Abschluss nicht das nötige Quäntchen Glück, als der dritte Satz im Tiebreak an das gegnerische Gespann ging. - Auf einen Blick: Milch 4:6, 2:6; Pellatz 6:2, 6:3; Kaminski 6:1, 6:2; Friedrich 6:2, 6:1; Gruß 3:6, 4:6; Sacher 0:6, 1:6; Pellatz/Gruß 7:6, 6:3; Kaminski/Friedrich 6:4, 6:1; Milch/Hensel 6:3, 3:6, 6:7.

Herren 60 / TC Buseck - TC Ulmtal 9:12: Nach zwei klaren Niederlagen zu Beginn dieser Partie kämpfte Reiner Opper seinen Kontrahenten in drei Sätzen nieder, ehe auch Fritz Rinderknecht zwei weitere Punkte einheimsen konnten. Walter Nicolai brachte sogar die erste und letzte Führung der Hausherren ein, indem er mit 6:2, 6:3 gewann. Der knappe Dreisatzverlust durch Gerd Schmidt hatte einen 6:6-Zwischenstand vor den abschließenden Doppeln zur Folge. Nachdem sich Peter Kalischewski/Hans-Werner Freund deutlich in zwei Sätzen geschlagen geben mussten, war der Traum vom vierten Saisonsieg vorbei, da auch Opper/Schmidt in zwei Durchgängen verloren. In dem spannendsten Match des Tages lieferte sich die Paarung Rinderknecht/Nicolai einen harten Fight. Gegen Dieter Kern/Günter Biederer setzte sich das Busecker Doppel mit 6:7, 7:6, 7:6 durch. Dennoch stand am Ende eine 9:12-Niederlage zu Buche, die der TC Buseck aber dank des Klassenverbleibs durchaus verkraften kann. - Auf einen Blick: Schmid 4:6, 1:6; Kalischewski 2:6, 0:6; Opper 4:6, 6:2, 7:6; Rinderknecht 7:5, 6:2; Nicolai 6:2, 6:3; Schmidt 5:7, 6:3, 6:7; Kalischewski/Freund 2:6, 0:6; Opper/Schmidt 5:7, 1:6; Rinderknecht/Nicolai 6:7, 7:6, 7:6.

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