Abschied aus Hessenliga mit Derby

  • vonJan Anders
    schließen

(jwa). Der Gastauftritt beim Play-off-Kandidaten TuS Kirchberg am Samstag (13 Uhr) ist die letzte Aufgabe für M85 Mittelhessen in der Hauptrunde der 2. Kegel-Bundesliga Süd. Die Rheinland-Pfälzer gehören zu den heimstärksten Teams der Liga, Mittelhessen dürfte es hier schwer haben, einen Teilerfolg zu erspielen. Dieser 18. Spieltag ist somit die letzte "Trainingsveranstaltung", bevor am 29. Februar, vermutlich mit dem ersten Spieltag in Reiskirchen, die entscheidende Abstiegsrunde der letzten vier Teams der Tabelle beginnt. Während M85 als Tabellenzehnter für die eigene Position an diesem Wochenende nichts mehr ausrichten kann, streiten sich mit Hüttersdorf II, Saarbrücken, Stromberg, Oberthal II und Trier immerhin noch fünf Teams um die drei noch offenen Plätze in den Play-downs.

Beim KC 87 Wieseck beginnt am Samstag (12 Uhr) die Abstiegsrunde der Kegel-Bundesliga der Frauen. Die Einteilung der Spielorte erfolgt oft nach regionalen Gesichtspunkten - und so ist nicht das Schlusslicht Viktoria Herne der erste Gastgeber, sondern der Drittletzte SK Kleve. Darüber hinaus ist die KSF Wuppertal mit im Boot, das Spiel in Wieseck wurde als "Spiel Nr. 4", also das Finale, auf den 7. März terminiert. Von den Schere-Landesverbänden Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gibt es seit Jahren keinen Interessenten mehr für die Aufstiegsspiele zur Frauen-Bundesliga. Einzig der Meister im Westdeutschen Keglerverband (WKV), in diesem Jahr der frühere Bundesligist SKC Langenfeld-Paffrath, bietet sich für einen Aufstieg an, so dass es nur einen Absteiger geben wird. Nachdem das Saisonziel "Meisterrunde" von den Gießenerinnen verpasst wurde, ist man zumindest für den Klassenerhalt optimistisch gestimmt, hierfür darf man folglich nicht auf den letzten Platz abrutschen.

Sein vorerst letztes Hessenliga-Spiel absolviert der KSC Heuchelheim am Samstag (14 Uhr) gegen GH Allendorf/Lda. und wird danach kommende Saison wieder in die Verbandsliga Süd gehen müssen. Ob es gerade im Nachbarschaftsduell am letzten Spieltag der Saison zum ersten Heimdreier Heuchelheims kommen wird, scheint unrealistisch. Das Gästeteam um Allendorfs Sportwart Steffen Heinz kennt die Bahnen in der Heuchelheimer Schwimmbadstraße zu gut und will seinerseits noch um einen Platz in der Tabelle vorrücken und die Vizemeisterschaft erringen. Dazu muss mindestens ein Teilerfolg her.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare