Endlich wieder Basketball! Johannes Roith (Mitte) und die Licher Regionalliga-Basketballer kamen zu einem 121:47-Kantersieg über die Turnerschaft Frankfurt-Griesheim. FOTO: FRIEDRICH
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Endlich wieder Basketball! Johannes Roith (Mitte) und die Licher Regionalliga-Basketballer kamen zu einem 121:47-Kantersieg über die Turnerschaft Frankfurt-Griesheim. FOTO: FRIEDRICH

Basketball

74-Punkte-Sieg von Lich Basketball

  • vonSebastian Kilsbach
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Zum Saisonstart in der 2.Regionalliga landet Lich Basketball einen historischen 121:47-Kantersieg über die TS Frankfurt-Griesheim

(sks). Einen der höchsten Siege der Vereinsgeschichte gab es für Lich Basketball beim 121:47 (63:23) am Samstag über Griesheim zu bejubeln. Besser hätte der Saisonstart für die Regio 2-Basketballer nicht verlaufen können.

"Es war mir klar, dass sie schwächer sein würden als im Vorjahr", erklärt Coach Viktor Klassen mit Blick auf Frankfurter, die im Vergleich zu damals auf ihren US-Amerikaner verzichten mussten. Gegen ansonsten unverändert auftretende Mainstädter ließen die Licher aber von Beginn an nichts anbrennen.

"Wir waren bereit und körperlich viel fitter", erklärte sich Klassen den dramatischen Leistungsunterschied, der von Beginn an spürbar war. Nach einem blitzsauberen Dreier durch Yannik Ribbecke aus der linken Ecke stand es bereits 20:8 (6.). Immer wieder lauerten die Mittelhessen auf Ballverluste des Gegners. Einmal am Drücker, ließ der Aufstiegsanwärter dann meist leichte Punkte folgen. Lukas Gaudermann im Fastbreak und kurz darauf aus dem Dreipunkteland bestellte bereits das 46:15 (14.).

Kurz vor der Halbzeit wurde Nachwuchstalent Dusan Nikolic eingewechselt. Der 15-Jährige führte sich mit einem kraftvollen Dunk eindrucksvoll ein (63:21, 20.) - und sorgte so für begeisterte Kommentare unter dem Livestream auf YouTube. In selbigen wählten sich zwischenzeitlich bis zu 250 User gleichzeitig ein, darunter ehemalige Spieler wie Marian Schick und Simon Kutzschmar. Bei einem längst entschiedenen Spiel kreisten die Diskussion im Chat darum, ob Frankfurt nach 15-minütiger Verschnaufpause wieder auf Augenhöhe parieren würde. Die Antwort lautete: Nein!

Ein 11:2-Run der Licher zwang Griesheim früh zu einer Auszeit nach dem Seitenwechsel. Der neue US-Guard des Licher Teams, Scott Stone, ließ sich davon nicht beirren und ließ es zweimal in Folge von außen klingeln (87:29, 26.). Frankfurt blieb stets einen Schritt zu langsam und fügte sich seinem Schicksal.

Klassen ließ tief durchrotieren und agierte im Schlussabschnitt mit einer Jugendformation. Nachwuchskraft Finn Jakob war es schließlich vorbehalten, die 100 voll zu machen. Vorausgegangen war eine für die Partie so typische Spielszene: Hinten lauerten die Licher im Passweg und stahlen den Ball, im Fastbreak reichten zwei schnelle wie überlegte Pässe, um die Frankfurter Hintermannschaft kollabieren zu lassen.

Nächster Gegner der Licher Basketballer ist am kommenden Samstag Dürkheim-Speyer.

Lich Basketball: Bölke (10), Gänger (8), Gaudermann (17), Jakob (8), Keller (6), Nikolic (4), Pompalla (5), Ribbecke (21), Roith (7), Stone (20), Wagner (15).

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