46ers wollen Pace aufs Feld bringen

(gae) Ein 73:66-Sieg gegen den ewigen Rivalen Frankfurt Skyliners - das ist ein das Selbstbewusstsein fördernder Auftakt für die LTi Gießen 46ers in die lange Testspielreihe auf die am 2. Oktober mit dem Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn beginnende Basketball-Bundesliga-Saison 2010/2011. Mehr aber nicht. Die in der frühen Phase der Vorbereitung erzielten Erfolge sollten nicht überbewertet werden. Aber sie geben Aufschluss darüber, was gut oder was schlecht läuft.

(gae) Ein 73:66-Sieg gegen den ewigen Rivalen Frankfurt Skyliners - das ist ein das Selbstbewusstsein fördernder Auftakt für die LTi Gießen 46ers in die lange Testspielreihe auf die am 2. Oktober mit dem Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn beginnende Basketball-Bundesliga-Saison 2010/2011. Mehr aber nicht. Die in der frühen Phase der Vorbereitung erzielten Erfolge sollten nicht überbewertet werden. Aber sie geben Aufschluss darüber, was gut oder was schlecht läuft.

46ers-Headcoach Vladimir Bogojevic war zufrieden mit der Vorstellung seines Teams im Frankfurter Nordwestzentrum. Ihm gefiel zeitweise die Intensität in der Verteidigung, aber auch wie der Ball im Angriff bewegt wurde. Der 34-Jährige freut sich - wie das gesamte Team - auf den Donnerstag-Test gegen den Pro-A-Ligisten BV Chemnitz 99 (19 Uhr) und vor allem auf die 46ers-Fans in der Osthalle. "Es ist schön, ihnen wieder Hallo sagen zu können", erklärt "Vladi", der weiterhin auf der Suche nach seinem Starter auf der Spielmacherposition ist. Diesbezüglich ist er aber völlig relaxt. Die Kontakte stehen, und wenn alles klappt, werden die Anhänger spätestens beim anstehenden SWG-Pokal am 10. September in Lich den neuen Pointguard bewundern dürfen. Dass es womöglich ein Osteuropäer ist, lässt sich der "Chef" entlocken, mit mehr Informationen rückt er aber nicht heraus.

Für den Test gegen die Sachsen wünscht er sich, dass "wir die im Training gezeigte Pace aufs Feld bekommen" und meint damit die Intensität in der Abwehr sowie im Angriff. Gefallen hat ihm gegen Frankfurt das erste Viertel (23:16) und das dritte (23:9). "Da hat meine Mannschaft bewiesen, dass sie verteigen kann, zudem den Ball sehr gut bewegt", konstatiert er.

Mit dem Auftritt seiner drei US-Amerikaner war "Vladi" ebenfalls zufrieden: "Es gab keine negative Überraschung." Der zuletzt an die Lahn geholte Guard Anthony Smith, der erst am Montag in Frankfurt gelandet war, hatte kaum Integrationsprobleme und deutete mit 21 Punkten sein Angriffspotenzial an. Der Allrounder Ryan Brooks bestach durch seine Übersicht, und Powerforward Peacock verteidigte aggressiv und agierte effektiv. Gegen Chemnitz fordert "Vladi", dass weiter an den Basics gearbeitet wird.

Die Sachsen bereiten sich ebenfalls seit knapp vier Wochen auf die Saison vor. Das Team von Trainer Torsten Loibl schloss die vergangene Spielzeit mit dem siebten Rang ab. Beim zuletzt absolvierten freundschaftlichen Kräftemessen gegen den Pro-B-Aufsteiger USC Leipzig (76:57) glänzte vor allem der Smallforward Terren Harbut mit 20 Punkten und 15 Rebounds. Mit ins Mittelhessische bringen die Sachsen zudem den US-amerikanischen Zugang Ty Shaw, der sich kürzlich mit den Willeton Tigers die Meisterschaft in der westaustralischen SBL geholt und dabei mit 18 Rebounds geglänzt hat.

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