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25 Runden im Wind

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(nrl). Der Winterbahnlauf in Wetter bot am vergangenen Samstag Läuferinnen und Läufern eine Gelegenheit für schnelle Zeiten über 10 000 m. Die Veranstaltung des TV 05 Wetter hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Möglichkeit der Formüberprüfung vieler Aktiver gemausert.

In den Siegerlisten der vergangenen Jahre finden sich viele Namen aus der hessischen und sogar deutschen Spitze, wie die WM-Teilnehmerin Laura Hottenrott.

Gründe für die starke Besetzung des Rennens sind die neue und schnelle Bahn im Wollenbergstadion, die meist kühlen und leistungsfördernden Bedingungen und die Aufteilung des Feldes nach Zielzeiten, womit die Anzahl der Überrundungen verringert werden kann. Einen Strich durch die Rechnung machte den Athletinnen und Athleten am Samstag lediglich Orkantief »Zeynep«. Der böige Wind bremste so manchen Aktiven aus, dennoch wurden einige sehr ansprechende Leistungen abgeliefert.

Im A-Lauf setzten sich Micha Thomas (LG Eder) und Daniel Ellis (TV Wetzlar) bereits früh von ihren Konkurrenten ab. Nach harmonischer Zusammenarbeit gelang es Thomas in der zweiten Hälfte des Rennens, Ellis zu distanzieren und den Lauf in 32:46 Minuten zu entscheiden. Der Juniorensieger Ellis konnte den Rückstand auf den letzten Runden dennoch minimieren und in 32:53 Minuten eine starke persönliche Bestzeit feiern. Das Podium komplettierte Triathlet Marc Unger.

Unter die Top Ten schafften es zudem gleich vier Läufer der LG Wettenberg. Markus Schraub dominierte als Gesamtfünfter die AK 50 in beachtlichen 35:14 Minuten. Für weitere gute Ergebnisse sorgten der Sieger der AK 40, Silvio Welkner, und dessen Teamkollegen Johannes Gärtner als Gewinner der Hauptklasse sowie Florian Beuermann.

Das Frauenrennen endete mit einem deutlichen Sieg der favorisierten Elisa Köhler vom Ausrichterverein. Als einzige Athletin im A-Rennen siegte die 21-Jährige unangefochten in neuer Bestzeit von 38:56 Minuten. Zweite wurde die Siegerin des B-Laufs, Karin Schenk (Waldstraße Wiesbaden) in 41:37. Das Podium komplettierte eine halbe Minute dahinter Dietlind Nieke (Diabü Eschenburg).

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